Freitag, 17. Februar 2017

[NEUERSCHEINUNG] Wie wir lieben: Vom Ende der Monogamie ~ Friedemann Karig


Hallo liebe Leser,

auf dieses Buch hat mich der Blumenbar Verlag aufmerksam gemacht. Die Thematik hat mich direkt angesprochen und ich bin gespannt, was mich in dem Buch erwarten wird. Was die einzelnen Menschen berichten werden, wie sie die Liebe ausleben. Monogam oder Polygamie?


© Cover: Blumenbar Verlag
  

(Textquelle: amazon.de)

Die Monogamie scheint am Ende, jede zweite Ehe wird geschieden. Brauchen wir ein neues Wort für Liebe? Friedemann Karig hat ein offenes und zärtliches Buch geschrieben über Menschen, die die Erfüllung in einer Liebe suchen, die anders ist und frei. Mit allem Schmerz. Mit allem Glück. Mit oder ohne Kinder. Mit oder ohne Happy End. Ein packendes Buch darüber, wie wir heute lieben wollen.

»Friedemann Karig nimmt der Liebe ihre Schwere, ihre Bedrohung, ihre Konventionen. Mit zauberhaften Geschichten und klugen Kommentaren gibt er zurück, was uns genommen wurde: die Leichtigkeit.« Ronja von Rönne

Friedemann Karig, geboren 1982, studierte Medienwissenschaften, Politik, Soziologie und VWL und schrieb unter anderem für Süddeutsche Zeitung, SZ-Magazin, Die Zeit, FOCUS und brand.eins. Seit Januar 2016 ist er Autor bei jetzt, dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung. Zudem ist Friedemann Karig eines der Gesichter von funk, dem neuen jungen Online-Angebot von ARD und ZDF. Er lebt in Berlin und München. (Textquelle:amazon.de)

Hat Euch das Buch neugierig gemacht? Oder was haltet Ihr vom Thema "Monogamie oder Polygamie?






© 2017 Katis-Buecherwelt
© Cover: Blumbar Verlag
© Grafikennutzung: Pixabay.de;
* Preise z. Zt. der Veröffentlichung


Kommentare:

  1. Huhu Kati,

    ich persönlich kann mit solchen Büchern eigentlich wenig an fangen.
    Weil ich mir dabei immer die Frage welchen Zweck erfüllen solche Bücher.....

    Jeder versucht doch das beste aus seinem Leben/Liebe und/oder seiner Beziehung zumachen. Und letztendlich gibt es viele, verschiedene Möglichkeiten im Leben und in der Liebe sein Glück zu finden oder?

    Und der Weg bis dahin ...kann leicht und einfach sein oder aber auch schwer und nervend aufreibend ...denn letztendlich sehnt sich doch jeder nach einem Partner/Gefährten/Freund egal welche mögliche Neigung er oder sie hat ....für seine Zeit auf Erden.

    Was ich persönlich von Monogamie oder Polygamie halte?
    Jeder soll nach seinem Willen glücklich werden.....das kann in Monogamie oder Polygamie genauso gut gehen.

    Solange bei beiden keiner seelisch/gefühlsmäßig/körperlich auf der Strecke bleibt....doch sehe ich für die Polygamie diese Lebensgestaltung halt schon das Problem....wer teilt schon gerne?


    LG...Karin...

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    1. Hallo Karin,
      toll, welche Gedanken du dir darüber gemacht hast. Ich sehe es eigentlich auch wie du. Ich finde jeder sollte es so machen wie er es meint und für einen selbst das Beste ist. Ich selber könnte mit der Polygamie nichts anfangen.
      Das mit dem Teilen ist eine gute Frage und ich stelle es mir auch schwer vor, dass das so einfach und ohne Probleme auszuleben ist. Deswegen finde ich dieses Buch so interessant. Zu lesen wie andere in einer solchen Lage leben und damit zurechtkommen.
      Ich werde auf jeden Fall berichten.
      Liebe Grüße
      Kati

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    2. Ja, Kati das fände ich auch eine gute Idee...augenzwickern...wobei ich befürchte es sind Erfahrungen aus 2.Hand und eher etwas wissenschaftlich angehaucht...siehe den bisherigen Werdegang des Autoren und seinem Alter geschuldet...

      LG..Karin...

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    3. Das kann gut möglich sein. Ich werde es herausfinden :-)

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  2. Hallo, finde ich gut, dass Sie das Buch lesen.
    Da meine Liebste und ich selbst für das Buch interviewt wurden, und wir seit vierzehn Jahren Polyamorie in einer Dreierbeziehung leben, kann ich ihnen dazu sagen, dass es viele Interviews mit Menschen enthält, die offen, swingend oder auch polyamor leben. Und es ist authentisch, dazu unterlegt mit wissenschaftlichen Hintergründen.
    Und falls Sie viele Artikel mit Erfahrungsberichten über Polyamorie lesen wollen, besuchen Sie meine Website.
    Herzliche Grüße, Viktor Leberecht

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    1. Hallo Viktor Leberecht,
      jetzt bin ich aber überrascht und freue mich, dass Sie auf meinen Blog gefunden haben und sich zu Wort melden. Ich bin auf Ihr Interview nun noch mehr gespannt. Daher warte ich mal noch mit meinen Fragen an Sie, vielleicht erklären diese sich beim Lesen von selbst.
      Ich werde sehr gerne auf Ihre Seite schauen.
      Liebe Grüße
      Kati

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    2. Hallo Kati.
      Google findet alles ;-). Freue mich, wenn Sie auf meine Seite schauen, die beantwortet viele Fragen. Und Fragen stellen können Sie dort auch gerne.
      Grüße, Viktor

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    3. Danke dir Viktor und das werde ich bestimmt noch tun, sobald ich das Buch gelesen habe und mich weiter bei dir auf der Seite eingelesen habe.

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  3. Hallo und guten Tag,

    habe die Seite auch mal besucht, aber ist eher ne Werbeseite für diese Art der Lebensbeziehung

    ...denn die Wissenschaft kennt durchaus auch aus dem Tierreich ...die Paarbeziehung ....siehe viele Vogelarten ...wie Höckerschwäne, Blaumeisen, Störche usw. oder auch dem Säugetierbereich...Wölfe, Fuchs..Elefanten. ..gerne auch Fische..

    Also so selten ist diese Lebensbeziehung auch nicht...oder?

    Aber letztendlich kann und soll jeder nach seiner Einstellung/ ..Gutdünken glücklich werden auf dieser, unserer Welt ...und nur das zählt oder?

    LG..Karin..

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  4. Liebe Kati,

    Freue mich, dass Sie vorbeigeschaut haben. Tatsächlich ist es so, dass Monogamie fast bei keinem Tier vorkommt. Dank Genforschung wissen wir, dass fast alle Tiere promiskuitiv leben. Und Menschen sowieso. Der weltweit beste Experte zu dem Thema, professor Natasha, der selbst überzeugt von der Monogamie ist, hat dazu zwei sehr gute Bücher geschrieben, in denen die Ergebnisse zusammengestellt sind. Hier ein Artikel dazu. Grüße Viktor
    http://polygamie-ist-gut-fuer-sie.de/wir-sind-promiskuitiv-und-polygam-von-natur-aus-neues-buch-von-david-barash/

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  5. Hallo und guten Tag Viktor Leberecht,

    hm, meinen Sie Kati oder Karin mit Ihrem letzten Kommentar?

    Nun ich habe durchaus Beispiele beim Googlen von durchaus ewiger Paarbildung gefunden...siehe meinen Beitrag dazu.

    LG...Karin...

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  6. Hallo Karin,
    Ich meinte Sie, sorry. Nun ja, ein paar Arten werden sie sicher finden. Aber nicht viele, denn über 90 Prozent sind promiskuitiv.
    Und wie gesagt, ich empfehle das oben verlinkte Buch, leider werden Links im Kommentar nicht umgewandelt, deswegen hier die Titel. David Barash. The Myth of monogamy. Trägt Forschung vor allem über Tiere zusammen, insbesondere Vögel und zeigt: sexuelle Monogamie ist ein Mythos. Es gibt soziale Monogamie, d.h. die bleiben während der Aufzucht zusammen, aber das Männchen weiß nie, ob es seine Kinder sind. Und umgekehrt hat Er aber auch mit anderen Weibchen gezeugt. Im neuen Buch: Out of Eden, konzentriert Barash sich auf uns Menschen. Und auch da ist ganz klar: wir sind nicht für sexuelle Monogamie gemacht, und tatsächlich leben wir auch nicht. Auch nicht in den weniger als zwanzig Prozent der menschlichen Gesellschaften, die offiziell Monogamie zur Regel machen.
    Der interessante Clou. Barash selbst ist aus ethischen Gründen Befürworter der Monogamie. Aber er sagt, wenn wir schon versuchen, gegen unsere Natur, also monogam statt promiskuitiv, zu leben, dann sollten wir uns darüber im Klaren sein, was wir tun, und uns nicht wundern, wenn es schief geht. Ein Blick auf die Scheidungsstatistik zeigt: es geht bei den meisten schief.
    Grüße, Viktor

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  7. Hallo Viktor,

    O.K. dann haben wir das schon mal geklärt! Danke

    Nun ich denke und glaube, wie bei jeder Wissenschaft, These oder Behauptung ...findet man Belege dafür und dagegen.

    Wie auch hier oder? Und es ist dann eher eine Gefühlsfrage/Einstellungs oder Glaubensfrage in übertragenen Sinne gesehen...wie man an so ein Thema herangeht...

    Über 90 % halte ich persönlich nicht für stimmig...auch wie die Aussage was die Scheidungsstatisik betrifft...es gehe bei den meisten schief...

    Kleiner Einwand...viele Ehepaare sind 10 oder 25 oder gar 50 Jahre verheiratet....sind das keine Beweise für das Gegenteil?

    Noch ein Hinweis auf Ihren Buchverweis des Professors Barash meines Seits ..es ist eine Meinung zu diesem Thema und sicherlich wird ein, anderer Mensch/Professor auf unserer Welt dazu möglicherweise eine gegenteilige Meinung mit eben solchen, schlüssigen Argumenten vorzuweisen können......

    LG...Karin...

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  8. Ein Interview mit dem Autor Friedemann Karig zu dem Buch gibt es für zahlende Kunden bei Welt+

    Und in Auszügen bei mir unter den Link, den ich bei diesem Kommentar unter meinem Namen hinterlegt habe.

    Grüße, Viktor

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