Samstag, 2. Januar 2016

[INTERVIEW] Im Interview Susanna Ernst + Gewinnspiel



© Bild: Octavia Oppermann
Name: Susanna Ernst
Geburtstag/Ort: 05.04.1980 in Bonn
Wohnort: Königswinter
Homepage: www.susanna-ernst.com
Familienstand: verheiratet
Kinder: 2
Pseudonyme: -/-

Ich mag: Kreativität, Ideenreichtum, die Gesellschaft meiner Freunde und Familie, Musik, Kunst, , die Spaghetti meiner Mama, Bücher, Tiere, Menschen allgemein und Kinder ganz besonders

Ich mag nicht: Intoleranz, Drill, wenn meine Kinder weinen, Werbeanrufe, Stress, gekochte Möhren 

Bisherige Veröffentlichungen: 
Deine Seele in mir“, „Post von Madelaine“, „Das Leben in meinem Sinn“, „Blessed – Für dich will ich leben“, „Immer wenn es Sterne regnet“, „So, wie die Hoffnung lebt“, „Was vor dir noch keiner sah“ (01/2016), „Nur einen Traum entfernt“ (03/2016)


1.) Susanna, stell dich doch bitte kurz meinen Lesern vor.
Also, vielleicht nenne ich einfach mal einige markante Eckdaten in Kurzform: Susanna Ernst. Tochter, Schwester, Tante, Ehefrau des weltbesten Ehemannes und sprößlingsverliebte Mutter. Umtrainierte Linkshänderin. Vom Sternzeichen Widder und charakterlich jedem Vorurteil entsprechend, das damit verbunden ist. Intuitiver, hoffnungslos romantischer Morgenmuffel. Schreibbesessen. Tag- und nachtaktiv.

2.) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und gab/gibt es noch andere Berufe, die ausgeübt werden/wurden?
Eigentlich habe ich immer schon gerne geschrieben. Ich war z.B. total sauer, als unsere Deutschlehrerin irgendwann verkündete, die freien Aufsätze würden ab sofort der Vergangenheit angehören.

Ich besaß stets Blankobücher und -blocks, in die ich querbeet alles schrieb, was mir gerade so durch den Kopf ging. Deshalb trugen die auch immer so geistreiche Aufschriften wie „Gedichte und Gedanken“ oder so. Na ja, und das hat sich dann einfach weiterentwickelt, schätze ich. Später schrieb ich für die Schülerzeitung, dann die Skripte für meine Musicalgruppe und ab und zu auch Songtexte. Ideen und Anlässe zum Schreiben gab es für mich immer.

Und ja, es gibt auch noch andere Berufe, die ich gelernt und ausgeübt habe, bzw. immer noch ausübe. Das wird jetzt ein bisschen lustig. Denn im ersten Job bin ich Zahntechnikerin – und im zweiten (bis heute) Bankkauffrau. Beides sind sehr schöne Berufe, die aber so rein gar nichts gemeinsam haben und natürlich auch völlig unterschiedliche Reize bieten. Ich werde von Zeit zu Zeit gefragt, ob ich nicht lieber nur schreiben würde, aber die Wahrheit ist: Nein. Denn dann würde automatisch ein bislang unbekannter „Du musst“-Druck auf mir lasten, von dem ich bezweifle, dass er mir und meiner Schreiberei zugute kommen würde. Außerdem hätte ich dann vermutlich das Gefühl, mir würde die Decke auf den Kopf fallen, wenn ich nicht mehr so regelmäßig wie jetzt vor die Tür kommen würde.

© Privat: Susanna Ernst
3.) Wenn Du am Schreiben bist, wo tust Du es am liebsten und wie sieht Dein Arbeitsplatz aus?
Oh Gott, es ist so peinlich darauf zu antworten, weil alle meine Kollegen/Kolleginnen scheinbar
immer ganz seriös am Schreibtisch sitzen oder sich sehr stilvoll in ein nettes kleines Café am Stadtrand zurückziehen, um dort ungestört und trotzdem auch unter Mitmenschen tätig zu werden.
Ich schreibe hingegen meist nachts und liege dabei im Pyjama auf meiner Couch. Ja, immer. Und jaaa, ich weiß, dass das Gift für meinen Rücken ist und dass ich mir schleunigst etwas Anderes überlegen sollte, aber … morgen.

4.) Wenn Du gerade nicht an einem Buch schreibst, was machst Du gerne in Deiner Freizeit?
Ich singe sehr gerne und (zum Leidwesen meiner Kinder) zugegebenermaßen auch ständig. Außerdem male und zeichne ich, am liebsten Portraits. Ich habe einen Fable für Theater und Musicals und habe siebzehn Jahre lang eine ziemlich gute Laienspieltruppe geleitet. Das war allerdings sehr zeitintensiv und so musste ich dieses Hobby dem Schreiben zuliebe aufgeben.

5. ) Wenn Du selbst als Leserin unterwegs bist, welche Bücher liest Du am liebsten und was eher gar nicht?
Die Frage „was eher gar nicht“ kann ich hierbei deutlich leichter beantworten: Kochbücher, Thriller, Horror und Hardcore-Erotik und High End-Fantasy. Ansonsten lese ich eigentlich alles, angefangen von Biografien interessanter Persönlichkeiten über fantastisch angehauchte Jugendromane, (natürlich!) tiefgründige Liebesromane, historische Romane, Familiendramen … ja, eigentlich wirklich querbeet alles, außer eben die genannten Ausnahmen.

6.) Hast Du einen Lieblingsfilm oder ein Film der Dir aus deiner Kindheit gerade spontan einfällt, der gerne gesehen wurde und weshalb?
Hallo?! Ich bin ein 80er-Jahre-Kind. Da gab es (gefühlt) nur einen echten Liebesfilm. DIRTY DANCING. Den habe ich bestimmt 50 Mal geschaut. Und weshalb? Ach, komm schon: „Ich habe eine Wassermelone getragen“ … „Mein Baby gehört zu mir“ … Hach …

7.) Wenn Du ein Tier wärst, welches wäre es und weshalb?
Hm, ich glaube, ein Schnabeltier. Die sind genauso seltsam wie ich. Lassen sich in keine Schublade stecken und kommen doch ganz passabel im Leben zurecht.

8.) Hast Du ein Idol ? Wenn ja, wer und weshalb?
Literarisch bewundere ich Pearl S. Buck für ihre Gabe, ganz unaufgeregt und doch so tiefgreifend und Nachhall erzeugend zu schreiben. Aber das ist etwas, das man nicht kopieren kann, deswegen würde ich das auch niemals versuchen. Das ist einfach eine Gabe.
Im alltäglichen Leben habe ich mich schon immer an Menschen orientiert, die offen, aufrichtig, zuverlässig und grundsätzlich positiv gestimmt sind. Das mag zunächst recht simpel klingen, aber überleg doch einmal, wie viele Menschen du kennst, von denen du wirklich behaupten kannst, dass sie diese vier Eigenschaften in sich vereinen. Die wenigen, die ich kenne, begegnen dem Leben mit einer starken Wertschätzung und ich fühle mich in ihrer Gegenwart einfach nur wohl. Tja, und da ich möchte, dass es anderen ebenso mit mir geht, versuche ich es ihnen gleichzutun.

9.) Gibt es ein Sprichwort, welches Dich durch Dein Leben begleitet?
Ja. „Gibt dir das Leben Zitronen, mach Limonade draus.“

10.) Gibt es ein Lieblingsreiseziel, wenn ja welches und warum gerade dieses?
Ich habe schon sechs Bücher geschrieben, die in den USA spielen und war im vergangenen Jahr dann auch endlich einmal dort, nämlich in Florida. Das war ein absolut traumhafter Urlaub und ich hätte ganz locker noch weitere zwei Wochen dranhängen können. Also ja, dort würde ich sehr gerne noch einmal hinreisen.

11.) 10 Dinge, die Du in Deinem Leben noch erreichen oder gerne tun möchtest!
Okay, aber ohne Rangordnung:

– Den Hochzeiten meiner Enkelkinder beiwohnen

– Fallschirm springen

– Ein Möbelstück selbst zimmern

– Reisen (viel und ausgiebig)

– Ein Ehrenamt übernehmen

– Ein Bild von meiner Familie malen, an dem ich ewig sitze, weil sie (inzwischen) so groß ist

– Einen eigenen Song schreiben

– Gitarre spielen lernen

– Im Restaurant die Rechnung für einen anderen Gast zahlen und heimlich seine/ihre Reaktion beobachten

– Mit meinem Mann auch dann noch Händchen halten, wenn sich unsere pergamentartige Haut schon über die Köchel unserer Finger hin- und herschieben lässt

12.) Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich Deine Leser freuen?
Ja, ich schreibe gerade an einem ganz neuen Roman, bei dem es um mehrere unerfüllte Lebenswünsche geht. Von der Art des Romans wird es wieder ähnlich, also eine (hoffentlich) tiefgründige romantische Geschichte. Aber ich würde bei diesem Buch gerne ein Experiment wagen, über das ich an dieser Stelle jedoch noch nichts verraten kann. ;-)

© privat: Susanne Ernst;
Kinderbilder
13.) Ein besonderes Ereignis in Deinem Leben?
Meine Familie hat, als ich klein war, die sechs Wochen (!) Sommerferien immer komplett auf einem
süditalienischen Campingplatz verbracht. Dort richteten wir uns voll und ganz nach dem südländischen Rhythmus und hielten nach dem Mittagessen stets ein gemeinsames Nickerchen. Ich muss noch recht klein gewesen sein, als ich mit meiner Mutter auf einer Liege im Vorzelt lag und eigentlich schlafen sollte. Tat ich aber nicht, zumindest noch nicht. Meine Mutter hingegen schlief, während ich ihr Gesicht aus nächster Nähe betrachtete. Es war sehr still, wie immer um diese Tageszeit. Nur der ruhige Atem meiner Mutter, der kleine Ventilator im Wohnwagen hinter uns und das Rauschen des Meeres waren zu hören. Ich kann mich nicht daran erinnern, mich jemals geborgener gefühlt zu haben als in diesen Minuten, bevor auch ich einschlief.

14.) Eine peinliche Situation, worüber Du heute lachen kannst?

Während einer Busfahrt bin ich einmal dermaßen tief und in einer blöden Haltung eingeschlafen, dass es mich der Länge nach hingerafft hat, als ich schließlich aussteigen musste. Zweimal.

Oh, und in der Grundschule habe ich einem Jungen mal eine blutige Nase geschlagen. Er war eine Klasse unter mir und damals ein richtiger Ärgerfritze. Ständig zog er mich mit irgendetwas auf, bis es mir irgendwann echt reichte und ich mich unter Zuhilfenahme meines Turnbeutels zur Wehr setzte. Dass ich ihn dabei aber so hart traf, ist mir wirklich bis heute noch unangenehm. Der Junge (mittlerweile natürlich ein gestandener Mann) grüßt mich übrigens bis jetzt noch total freundlich, wenn wir uns in der Stadt begegnen.

15.) In welcher Stadt außer Deinem Geburts- und Wohnort, könntest Du es Dir vorstellen zu leben und weshalb?
Hm … also, ganz ehrlich: Momentan sind wir hier (auch durch die Kinder) so verankert, dass ich mir das nur sehr schwer vorstellen kann. Aber in Florida gibt es eine wunderschöne Kleinstadt namens Naples, die meiner Traumvorstellung eines Zweitwohnortes sehr nahe kommt.
Naples liegt unmittelbar am Meer, es gibt dort viele tolle Tiere wie Seekühe, Wale, Haie, Meeresschildkröten, Delphine und Alligatoren (natürlich rede ich von denen in freier Natur!), an Land hingegen sehr viel Grün – von Trauerweiden bis hin zu Palmen –, die Menschen machen insgesamt einen sehr entspannten, freundlichen Eindruck … und ja, dort könnte ich mir sogar vorstellen, in einer aufrechten Sitzhaltung beispielsweise auf der Terrasse zu schreiben. Mein Rücken würde es mir sicher danken.

16.) Susanna, erzähle uns doch etwas über Dein aktuelles Buch. Wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus?
Der Ursprung von „Immer wenn es Sterne regnet“ liegt bereits in meinem Debutroman „Deine Seele in mir“ verankert. Denn dort hatte Mary, die jetzige Protagonistin, bereits eine nicht unwichtige Nebenrolle.
Sie war eine eindeutige Sympathieträgerin des Buches und die Leserinnen erkundigten sich immer wieder speziell nach ihr. Da reifte die Idee in mir, ihre Geschichte weiter zu verfolgen.

Die (wenigen) Recherchen habe ich wie so oft über das Internet getätigt. Meine Storys spielen ja bewusst in einem fremden Land. Denn – auch wenn das für einige widersinnig erscheinen mag – dadurch bewege ich mich mental freier und dichter an den Figuren und deren Gefühlswelten. Ich kann das kurz erklären: Wenn mir der Handlungsort bestens vertraut wäre, hätte ich beim „Weglassen“ einiger prägnanter Beschreibungen fast schon das Gefühl, den Leser zu belügen. Aber so, dadurch, dass ich mich mit meinen Charakteren in einer mir selbst fremden Umgebung bewege, kann ich mich viel mehr auf sie und ihre Geschichten/Emotionen konzentrieren, ohne mich dabei zu sehr von den Gedanken um das Drumherum ablenken und bestimmen zu lassen.

Bei „Immer wenn es Sterne regnet“ gab es jedoch trotzdem eine kleine Besonderheit. Denn dadurch, dass Mary Liebesbriefe aus den 1920-ern findet, musste ich mich natürlich genau mit dieser Zeitepoche auseinandersetzen. Mit der damaligen Schriftsprache, den wirtschaftlichen und politischen Ereignissen und Begebenheiten und ganz konkret natürlich damit, wie der Alltag von Adam, dem hoffnungslos verliebten Verfasser dieser Briefe, ausgesehen haben könnte.

17.) Hattest Du beim aktuellen Buch ein Mitsprachrecht bei der Covergestaltung? Und wie gefällt es Dir persönlich?
Oh, das Cover ist so wunderschön! Was man bei der Abbildung leider nicht sehen kann: Die Sterne sind geprägt, glänzen und schimmern bronzefarben und gehen rings um das Buch herum. Da geht auch einer 35-jährigen Frau wie mir so richtig schön das Mädchenherz auf, hihi...

Was das Mitspracherecht angeht: Ja, das habe ich. Aber auch, wenn ich dem Cover zunächst etwas kritisch gegenüber stand, weil es von der bisherigen Optik meiner Bücher abweicht, bin ich nun sehr glücklich damit und habe mich auch von Anfang an auf das Know-How der Experten verlassen. „Schuster, bleib bei deinen Leisten“, oder wie heißt es so schön?

18.) Wie lange schreibst Du durchschnittlich an einem Roman? Und wie sieht der Werdegang von der Entstehung der Idee bis zur Veröffentlichung aus?
Meistens sitze ich einige Monate daran, aber z.B. „Deine Seele in mir“ entstand (in der ersten Fassung) in nur zehn Tagen und war damals ganze 540 Seiten dick. Also, das ist sehr unterschiedlich. Auch wie es zu den Ideen für meine Bücher kommt, ist jedes Mal anders. Mal habe ich nur den Anfang im Kopf, mal nur den Schluss, mal einen Titel und mal eine Figur, von der ich nicht so recht weiß, was sie mir eigentlich sagen will, bis ich anfange zu schreiben.

Nur der Ablauf nach dem eigentlichen Schreiben ist immer vergleichbar: Ich habe meine bisherigen Manuskripte mitsamt Exposé bei den Verlagen eingereicht, die sich dann (Gott sei Dank) dafür entschieden haben und die Werke unter Vertrag nahmen. Danach geht es in mehren Runden ans Lektorieren und das Buch bekommt schließlich sein „Gesicht“. Der Moment, in dem ich das Cover zum ersten Mal sehen darf, ist immer ein ganz besonderer für mich.

Tja, und vom Absegnen der Druckfahnen an… heißt es nur noch warten.

19.) Wie hast Du Dich gefühlt, als Dein erstes Buch veröffentlicht wurde? Wirst Du oft in der Öffentlichkeit erkannt?
Das war ein tolles Gefühl, besonders, als ich endlich das Taschenbuch in der Hand halten und es somit auch richtig „begreifen“ konnte.

In der Öffentlichkeit werde ich nicht allzu oft erkannt, außer auf den Buchmessen oder bei entsprechenden Conventions. Erst vor wenigen Wochen kam aber eine junge Frau zu mir in die Bank, wo ich für den Service zuständig bin. Während ich Ihren Auftrag erledigte, spähte sie immer wieder auf mein Namensschild und meinte dann ganz am Schluss: „Ich muss jetzt einfach fragen: Sie sind nicht zufällig die Autorin von „Deine Seele in mir“, oder?“ Das fand ich sehr süß und sympathisch. Und natürlich kann so etwas passieren, wenn man noch einem anderen Job nachgeht.

© privat: Susanna Ernst;
gezeichnet von Susanna
20.) Wie geht Deine Familie damit um, dass Du in den Medien präsent bist?
Ehrlich gesagt bekommen die das nur sehr latent mit. Mein Mann und die Kids haben mich im
vergangenen Herbst erstmalig zur Frankfurter Buchmesse begleitet und fanden es sehr befremdlich, dass mich einige Besucher spontan auf ein Autogramm ansprachen. Mein Tochter erkundigte sich: „Wirst du jetzt berühmt, Mama?“ und mein Mann kommentierte das sofort mit: „Na hoffentlich, dann kann Papa früher in Rente gehen.“ Also, alles sehr locker und scherzhaft. Wir sehen das Schreiben allesamt als mein größtes und liebstes Hobby an. Alles Weitere ist purer Bonus.

21.) Die neue Generation ist das ebook, was hältst Du persönlich davon und wie siehst Du die Entwicklung?
Man sollte sich niemals gänzlich vor einer Weiterentwicklung verschließen, selbst, wenn sie einem zunächst seltsam erscheint. Fakt ist: Der Buchmarkt befindet sich im Umbruch, seitdem es das elektronische Lesen gibt. Aber muss das zwingend schlecht sein? Und muss es unbedingt eine Entscheidung zwischen einem Reader und dem herkömmlichen Buch geben? Ich denke nicht. Ich selbst liebe mein Bücherregal, den Duft eines frischgedruckten Buches oder den eines nach langer Zeit wiedergefundenen. Ich liebe das Gefühl der Buchseiten zwischen meinen Fingerspitzen und überhaupt die Möglichkeit, ein geliebtes Buch betasten zu können. Aber andererseits liebe ich es auch, dass mein Koffer nicht mehr automatisch Übergewicht hat, seitdem ich einen eBook-Reader besitze. Ich fahre beim Lesen zweigleisig und damit sehr gut.

22.) Momentan wird das Thema Selfpublishing sehr heiß diskutiert, was hältst Du davon? Wenn Du selber dazu gehörst, weshalb hast Du Dich dazu entschieden?
Ich gehöre nicht zu den Selfpublishern, weil mein Autorenweg bislang sehr, sehr eben verlief. Ich hatte das Glück, sofort einen Verlag für meinen Debutroman zu finden und von dem Punkt aus hat sich alles Weitere ergeben.

Aber momentan habe ich auch noch ein Projekt in der Mache, bei dem es evtl. schwierig werden könnte, einen Verlag zu finden. Wenn sich diese Vermutung bewahrheiten sollte, würde ich in diesem Fall auch vor Selfpublishing nicht zurückschrecken, einfach, um es einmal zu versuchen und Erfahrungen auf diesem mir bislang unbekannten Gebiet zu sammeln.
© privat: Susanna Ernst

23.) Hast Du Dein Buch jemanden gewidmet? Und wenn ja, wer ist diese Person?

Ja, meinem Mann. Hier die Widmung:

– Für Oliver –

Weil ich durch dich gelernt habe, dass nicht die Zeit, die du mit einem Menschen verbringst, dafür verantwortlich ist, wie tief er sich in deine Seele einbrennt, sondern nur die Intensität der Momente, die du mit ihm teilst.

24.) Wenn Du die Möglichkeit hättest mit einer verstorbenen Person einen Abend zu verbringen, wen würdest Du gerne treffen und was würdet ihr unternehmen?
Ich würde gerne meinen ältesten Bruder treffen, der im Alter von 19 Monaten verstarb. Und ich würde
ihn entscheiden lassen, was wir machen.

25.) Ein paar letzte Worte an Deine Leser:
D.A.N.K.E. für alles! Und viel Spaß weiterhin beim Lesen. Ihr seid und bleibt die Besten!



(Textquelle: amazon.de)

Als Mary auf einem Trödelmarkt einen alten Sekretär erwirbt und darin ein Bündel Briefe findet, stürzt sie Hals über Kopf in eine Geschichte, die ihr Leben für immer verändert. Es sind Liebesbriefe aus den 1920er Jahren, geschrieben von einem gewissen Adam an seine heimliche Angebetete Gracey. Die sehnsüchtigen Zeilen treffen Mary mitten ins Herz, und sie beschließt, mehr über das ungleiche Paar und ihre verbotene Liebe herauszufinden. Dabei entdeckt Mary etwas, womit sie nie gerechnet hätte; und als der Himmel plötzlich aufreißt und es mit einem Mal Sterne regnet, wird der Ausflug in die Vergangenheit zu einer Reise zu sich selbst.

  



 

 Beantwortet die Gewinnspielfrage im Formular und füllt dieses komplett aus.

Sammelt ein weiteres Los: 
Hinterlasst doch gerne auch einen Kommentar und schreibt mir, warum gerade ihr das Buch gewinnen solltet oder welches Buch Ihr bereits von Susanna Ernst gelesen habt. Für diesen Kommentar wandert ein weiteres Los in die Lostrommel.
Gerne dürft Ihr auch das Gewinnspiel teilen auf Facebook, Twitter & Co. (kein MUSS, würde mich jedoch freuen). 


Was macht Susanna Ernst in ihrer Freizeit ständig, zum Leidwesen ihrer Kinder?  
(Hinweis: Die Lösung findet ihr im Interview!)

Einsendeschluss ist der 14.01.2016 um 12:00 Uhr


Sollte das Formular einmal nicht dargestellt sein, so könnt Ihr dieses auch HIER erreichen!


Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin Susanna Ernst für dieses ausführliche Interview sowie beim 


für die Vermittlung und dem Verlosungsexemplar.
Vielen herzlichen Dank. 


Teilnahmebedingungen:
1.) Es darf jeder teilnehmen der das 18. Lebensjahr vollendet hat, oder aber bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Eltern besitzt.
2.) Eine Teilnahme mit gültiger Wohnadresse in Deutschland, Österreich und Schweiz ist möglich!
3.)  Der Gewinn wird schnellstmöglich nach Auslosung von mir selbst auf dem Postwege versendet. Keine Haftung für verloren gegangene Sendungen. Es kann kein Ersatz geleistet werden!
4.) Der Gewinner wird innerhalb von 1-3 Tagen nach Einsendeschluss ausgelost und  hier auf dem Blog namentlich bekannt gegeben. 
5.) Mit der Auslosung und Versendung des Gewinns werden alle eingesendete Daten kommentarlos gelöscht und nicht an Dritte weitergeleitet. 
6.) Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden.
7.) Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook.
8.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


© 2016 Katis-Buecherwelt
© Autorenfoto:Octavia Oppermann
© Banner Hintergrund: pixabay.com;
© Cover: Droemer Knaur Verlag;
© Gestaltung: Katis-Buecherwelt