Samstag, 12. Dezember 2015

[GEWINNSPIEL] Buchreisenders Adventskalender ~ 11. Türchen ~ Die Auslosung


Hallo liebe Leser,
es ist soweit und ich darf das 11. Türchen des Adventskalenders auslosen. Lieben Dank noch einmal an die liebe Sonja von Buchreisender, die erst diesen Adventskalender möglich gemacht hat. 

Nun aber schnell ... zur Auslosung ...!
Ausgelost wurde wie immer mit Random.org!

... Trommelwirbel ... 



Um am Gewinnspiel teilzunehmen musstet ihr die Gewinnspielfrage unter dem Originalpost bei Buchreisender beantworten. 

Vervollständigt den Text und beantwortet die Frage dazu:
Die Story endet mit einem ………., der mich nachdenklich zurück lies.
(Hinweis: Die Lösung findet ihr im Interview!)


Cliffhanger


Herzlichen Glückwunsch liebe Kathrin So., Bianca und Jeannine M. 

Bitte sendet  mir eine eMail mit Eurer Postanschrift an:
Katis-Buecherwelt@outlook.de




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[INTERVIEW] Im Interview Stefan Nink




© Bild: privat



Name: Stefan  Nink
Homepage: Facebookseite Stefan Ninkhttp://weltenwalzer.de/


Bisherige Veröffentlichungen: 
Donnerstags im Fetten Hecht, Freitags in der Faulen Kobra, Sonntags im Maskierten Waschbär. Ca. 30-40 Reisebücher, ein paar hundert Reportagen, Kolumnen, Essays.

1.) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und gab/gibt es noch andere Berufe die ausgeübt werden/wurden?
Als Schüler. Ich bin damals in die Lokalredaktion einer Tageszeitung marschiert und habe gefragt, ob ich für sie schreiben dürfe. Durfte ich. Zuerst nur ganz kleine Texte, später dann größere. Daraus ist dann irgendwann ein Beruf geworden. Bislang habe ich nichts anderes gemacht, als mit Wörtern zu arbeiten.
(Meinen Uniabschluss habe ich Politikwissenschaft, Schwerpunkt Internationales Krisenmanagement. Da hätte ich heutzutage auch einiges zu tun.)

2.) Wenn Du am schreiben bist, wo tust Du es am liebsten und wie sieht Dein Arbeitsplatz aus?
Ich habe keinen Arbeitsplatz. Nur ein Notebook, ein MacBookAir. Das ist immer dabei. Wo ich es aufklappe, ist mein Büro.

3.) Wenn Du gerade nicht an einem Buch schreibst, was machst Du gerne in Deiner Freizeit?

Ich wandere sehr gerne, auch mal ein paar Tage nacheinander, mit Rucksack und Zelt. Oder ich fahre Rad. Oder spiele Golf, obwohl ich das nie richtig lernen werde. Alles in allem: bin ich gerne draußen und bewege mich.

4. )Wenn Du selbst als Leser unterwegs bist, welche Bücher liest Du am liebsten und was eher gar nicht?
Ich lese kreuz und quer, Hauptsache, die Story ist gut und der Stil gefällt mir. Die großen Amerikaner
mag ich sehr, Frantzen, Ford, Roth, Updike, und Larry McMurtry, der so oft belächelt wird. „Das größere Wunder“ von Thomas Glavinic hat mich neulich umgehauen, das fand ich sehr, sehr gut. Gerade lese ich „H wie Habicht“ von Helen McDonald, das mag ich auch sehr. Und „Death Note“ ist ein tolles Manga.

5.) In welcher Stadt außer Deinem Geburts- und Wohnort, könntest Du es Dir vorstellen zu leben und weshalb?
In New Orleans, Picton oder Vancouver. Zum Beispiel.

6.) Stefan, erzähle uns doch etwas über Dein aktuelles Buch. Wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus?
Sonntags im Maskierten Waschbär“ ist aus einer winzigen Beobachtung entstanden: Ich hab ein altes Plakat von Buffalo Bills Roadshow für einen Auftritt in Mainz gesehen, 1904 war der, wenn ich das korrekt in Erinnerung habe. Dann habe ich zu Buffalo Bill recherchiert und u.a. erfahren, dass er bei seinen Europatourneen auch von Indianern begleitet wurde. Also hab ich mit den Comanchen und den Lakota und den Navajo beschäftigt. Irgendwo bin ich dann auf die Bemerkung gestoßen, dass spanische Konquistadoren in den Canyons von Arizona unterwegs waren. Das alles waren kleine Anstöße für das Buch, in dem es ja um die Suche nach der Mumie des letzten Inkaherrschers geht.

Die Handlung führt von New Orleans nach Las Vegas, Arizona, Galapagos, Ecuador und Chile – recherchiert habe ich an allen Orten.

7.) Hattest Du beim aktuellen Buch ein Mitspracherecht bei der Covergestaltung? Und wie gefällt es Dir persönlich?
Das Cover ist der Hammer, finde ich. Stammt von Büro Süd in München, die haben auch schon die Cover für meine ersten beiden Bände gestaltet. Ich finde, das muss man einfach in die Hand nehmen, das Buch, oder?

8.) Wie lange schreibst Du durchschnittlich an einem Roman? Und wie sieht der Werdegang von der Entstehung der Idee bis zur Veröffentlichung aus?
In der Regel dauert das bei mir ein gutes Jahr. Ich mache mir einen groben Ablauf und fange einfach an. Zuerst sehr langsam. Sobald die Deadline näher rückt, werde ich immer schneller. Geht ja nicht anders.

9.) Die neue Generation ist das ebook, was hältst Du persönlich davon und wie siehst Du die Entwicklung?
Sobald ein Werk in digitaler Form erhältlich ist, ist es für den Urheber verloren, mehr oder weniger komplett. Das war bei der Musik so und bei den Filmen, und bei den Büchern ist es jetzt genauso. Meine Romane werden tausendfach über irgendwelche Tauschbörsen gezogen, ohne, dass ich auch nur einen Cent dafür sehe. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn Autoren irgendwann sagen: Wisst Ihr was – dann schreibe ich eben nix mehr.

10.) Momentan wird das Thema Selfpublishing sehr heiß diskutiert, was hältst Du davon? Wenn Du selber dazu gehörst, weshalb hast Du Dich dazu entschieden?
Ich bin mir sicher, dass es da sehr gute Sachen gibt. Allerdings gibt es auch jede Menge Schrott. Ich kann mir nicht vorstellen, jemals ein Buch zu lesen, dessen Autor in jedem Facebookpost fünf Rechtschreibfehler unterbringt, keine Konjunktive zu kennen scheint und die Kommas nach dem Zufallsprinzip setzt.

11.) Wenn Du die Möglichkeit hättest mit einer verstorbenen Person einen Abend zu verbringen, wen würdest Du gerne treffen und was würdet ihr unternehmen?
Meinen Vater. Wir würden zusammen zum Fußball gehen.








Ich bedanke mich recht herzlich bei dem Autor Stefan Nink für dieses Interview und dem Limes Verlag für die freundliche Unterstützung und Vermittlung.
Vielen herzlichen Dank. 


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