Samstag, 14. November 2015

[INTERVIEW] Im Interview Cathrin Moeller + Gewinnspiel




© Bildquelle: Literaturtest
Name: Cathrin Moeller
Geburtstag/Ort: 16.10.1963 in Leipzig
Wohnort: Zweihundert Seelen Dorf bei Leipzig
Homepage: www.cathrinmoeller.de
Familienstand: verheiratet
Kinder: Zwei
Genre: Mischung aus Suspence und Romantic Comedy
Pseudonyme: bisher noch keine 


Ich mag: schwarzen Humor, mit meiner Familie am großen Tisch zu sitzen, unseren Hund „Giovanni Pepe“, Gartenarbeit, joggen, Kino und Theater, Stiefel, Thriller, Filmmusik, das Meer

Ich mag nicht: Schmuck, Buchhaltung und Menschen, die nicht über sich selbst lachen können
 

Bisherige Veröffentlichungen: 
„Wolfgang muss weg!“ erschienen bei MIRA Taschenbuch im Juli 2015;
Fachbücher: „Bühne Vorhang Licht - Theaterspielen im Kindergarten“ erschienen bei BELTZ 2012 ; „Theaterspielen zu Bilderbüchern“ Projektheft und Impulskartenset in der Reihe Niccolo, erschienen bei BELTZ September 2015


1.) Stellen Sie sich doch bitte kurz für meine Leser vor.
Ich habe nach dem Abitur Sozial – und Theaterpädagogik studiert. Bis 2011 habe ich als Leiterin eines Vereins gearbeitet und die Theaterakademie Sachsen mit aufgebaut. Dann sagte ich mir: „Jetzt, oder nie!“, und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit, um endlich mehr Zeit zum Schreiben zu haben. Seitdem greife ich in jeder freien Minute zur Computertastatur und verfasse Geschichten, in denen so manche Leiche auftaucht.

2.) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und gab/gibt es noch andere Berufe die ausgeübt werden/wurden? 
In der Grundschule ließ ich jedenfalls die verhassten Hausaufsätze noch von meiner Mutter schreiben. Als ich später für die Inszenierung von Theaterprojekten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Stücken selten die gewünschte Anzahl an Rollen fand, begann ich selbst, Theatertexte zu verfassen.

3.) Wenn Sie schreiben, wo tun Sie es am liebsten und wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Ich schreibe am liebsten im Morgengrauen mit hochgelegten Füßen auf dem Sofa.

4.) Wenn Sie nicht gerade an einem Buch schreiben, was tun Sie dann gerne in Ihrer Freizeit?
Viel Freizeit bleibt nicht, da ich noch als Theaterpädagogin arbeite. Wenn es die Zeit erlaubt, versuche ich mich zu bewegen, gehe joggen, mit dem Hund spazieren, buddle im Garten. Ich gehe aber auch sehr gerne ins Kino und ins Theater. Manchmal koche ich auch gern, um dann in großer Familienrunde das Essen mit einem Glas Rotwein zu genießen. Ich lese natürlich auch viel.

5.) Wenn Sie selbst als Leser/in unterwegs sind, welche Bücher lesen Sie am liebsten und was eher gar nicht?
Ich lese keine historischen Romane und Science Fiction oder Fantasy. Ich mag Thriller, Kriminalromane, aber auch Frauenunterhaltung. Fred Vargas, Sebastian Fitzek, Kerstin Gier, Ingrid Noll, Andreas Franz, Tom Sharpe, Shulamit Lapid, Jo Nesbo, Wolf Haas, Tommy Jaud, David Safier …

6.) Haben Sie einen Lieblingsfilm oder ein Film der Ihnen aus der Kindheit gerade spontan einfällt, der gerne gesehen wurde und weshalb? 
Da fällt mir „Adams Äpfel“ wegen des schwarzen Humors ein und Notting Hill wegen der Romantik (Das liegt bestimmt auch an der Musik.)

7.) Wenn Sie ein Tier wären, welches wäre es und weshalb?
Ich glaube, ich wäre eine Katze. Katzen haben ihren eigenen Kopf, lieben ihre Freiheit, sind abenteuerlustig und liegen gerne mal faul herum.

8.) Gibt es ein Sprichwort, welches Sie durch ihr Leben begleitet?
„Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. (B. Brecht)

9.) Gibt es ein Lieblingsreiseziel, wenn ja welches und warum gerade dieses?
Ich bin neugierig, für alles offen. Am liebsten würde ich in ein paar Jahren für längere Zeit den Rucksack packen und mir die ganze Welt ansehen, um daraus Stoff für neue Geschichten zu gewinnen.

10.) Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich Ihre Leser freuen? 
Es gibt ein neues Projekt, das, wie es jetzt aussieht, im Sommer 2016 bei MIRA Taschenbuch erscheinen wird. Eine junge Frau mit zweifelhafter Vergangenheit stolpert über eine Leiche und muss ihre Unschuld beweisen. Mehr möchte ich noch nicht verraten.

11.) In welcher Stadt außer Ihrem Geburts- und Wohnort, könnten Sie es sich vorstellen zu leben und weshalb?
Berlin oder Hamburg haben auf mich eine magische Anziehungskraft, die ich nicht begründen kann.

12.) Erzählen Sie uns doch etwas über Ihr aktuelles Buch. Wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus? 
„Wolfgang muss weg!“ entstand aus einer spontanen Idee: Unser Tiefkühlschrank war kaputt. Eine gute Gelegenheit, um meinen Mann von der Anschaffung einer großen Tiefkühltruhe zu überzeugen. Er fragte ungläubig: „Willst du eine Leiche verstecken?“

Aus der Idee habe ich die Figuren entwickelt. Daraus ergab sich der Plot von allein. Ich schreibe nicht wild drauflos, sondern mache mir vorher ein Konzept mit den wichtigsten Stationen: Auslösendes Ereignis, Wendepunkte, Mittelpunkt, Höhepunkt und den Schluss. Ich recherchiere im Internet, Schauplätze auch mal vor Ort, kriminalistische Fakten bespreche ich mit meinem Mann, der Hauptkommissar bei der Kripo ist.

13.) Hatten Sie beim aktuellen Buch ein Mitsprachrecht bei der Covergestaltung? Und wie gefällt es Ihnen persönlich? 
Ja, mir wurden verschiedene Entwürfe vorgelegt. Das Veröffentlichte haben wir alle favorisiert. Ich finde es sehr aussagekräftig.

14.) Wie lange schreiben Sie Durchschnittlich an einem Roman? Und wie sieht der Werdegang von der Entstehung der Idee bis zur Veröffentlichung aus? 
etwa 5 Monate

15.) Wie haben Sie sich gefühlt, als Ihr erstes Buch veröffentlicht wurde? Werden Sie oft in der Öffentlichkeit erkannt? 
Ich war von Freude überschüttet. Ja, mich sprechen öfter Leute auf „Wolfgang“ an und ich freue mich, wenn sie mir Feedback geben.

16.) Wie geht Ihre Familie damit um, dass sie in den Medien präsent sind? 
Meine Familie sieht das ganz locker und ist stolz.

17.) Die neue Generation ist das eBook, was halten Sie persönlich davon und wie sehen Sie die Entwicklung? 
Ich kann mir die Welt nicht ohne Bücher zum Anfassen vorstellen. Ich denke, dass es diese „altmodische“ Form des Lesens weiter geben wird, zumindest solange wir uns Bücherregale in die Wohnung stellen. Womit sollten wir sie sonst füllen? Das ebook wird parallel dazu existieren. Es hat zweifellos Vorteile: Man kann tausend Bücher in den Urlaub mitnehmen. Ich kann mir die Schriftgröße einstellen, also auch lesen, wenn ich wieder einmal meine Brille verlegt oder vergessen habe. Das beleuchtete Display erlaubt mir nachts zu lesen ohne meinen Bettnachbarn zu stören….Leider riecht es nicht so gut wie eins aus Papier und beim Umblättern fehlt mir das Seitenrascheln. Mein Lesezeichen ist arbeitslos und Eselsohren lassen sich auch keine reinknicken.

18.) Haben Sie ihr Buch jemanden gewidmet? Und wenn ja, wer ist diese Person? 
Alle, die ich mit meinem großen Traum bis an die Schmerzgrenze genervt habe. Das Zusammenleben mit einer Autorin gestaltet sich nämlich nicht immer einfach. Besonders wenn sie ihr Gegenüber am Frühstückstisch mit Fragen löchert oder nach einem morgendlichen Schreibmarathon (vor dem Frühstück) gedanklich abwesend ist.



  

(Textquelle: amazon.de)
Da liegt er nun, ganz friedlich – in der Tiefkühltruhe zwischen Erbsen und Möhrchen: Wolfgang, Annemies Gatte. Einst erfolgreicher Polizist, bekennender Macho, einfallsloser Liebhaber. Jetzt mausetot. Dass es nur ein Unfall war, dafür hat Annemie keine Zeugen. Zum Glück weiß sie als gute Hausfrau, wie man Blutflecken entfernt. Doch als sich plötzlich die anstrengende Schwiegermutter bei ihr einquartiert und Wolfgangs bester Freund beginnt herumzuschnüffeln, begreift Annemie, dass ihr Mann seinen Frieden nicht dauerhaft in der Tiefkühltruhe finden wird. Mit ihrer Schwiegermutter und ihrer besten Freundin Dörte begibt Annemie sich auf eine irrwitzige Odyssee. Vorbei an neugierigen Zöllnern, verzweifelten Ex-Geliebten und einem viel zu attraktiven Carabinieri – immer mit der Leiche im Gepäck.

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Wer hat für Cathrin Moeller die verhassten Hausaufsätze in der Grundschule geschrieben?
(Hinweis: Die Lösung findet ihr im Interview!)

Einsendeschluss ist der 26.11.2015 um 12:00 Uhr


Sollte das Formular einmal nicht dargestellt sein, so könnt Ihr dieses auch HIER erreichen!


Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin Cathrin Moeller für dieses ausführliche Interview. Lieben Dank auch an Literaturtest und dem Mira Taschenbuchverlag für das Verlosungsexemplar. 
Vielen herzlichen Dank. 


Teilnahmebedingungen:
1.) Es darf jeder teilnehmen der das 18. Lebensjahr vollendet hat, oder aber bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Eltern besitzt.
2.)  Der Gewinn wird innerhalb einer Woche nach Auslosung vom Mira Taschenbuch Verlag/Literaturtest über dem Postwege versendet.
3.) Eine Teilnahme ist nur möglich mit einer gemeldeten Postadresse innerhalb Deutschlands!
4.) Der Gewinner wird innerhalb von 1-3 Tagen nach Einsendeschluss ausgelost und  hier auf dem Blog namentlich bekannt gegeben. 
5.) Mit der Auslosung und Versendung des Gewinns werden alle eingesendete Daten kommentarlos gelöscht! 
6.) Die Daten des Gewinners werden an den Mira Taschenbuchverlag/Literaturtest zur Gewinnübermittlung weitergeleitet! Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird dies gestattet.
7.) Bei Verlust des Gewinns auf dem Postwege, kann kein Ersatz geleistet werden.
8.) Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden.
9.) Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook.
10.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen


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