Samstag, 19. September 2015

[INTERVIEW] Im Interview Pia Recht + Gewinnspiel ~ Mein KopfKino Verlag-Aktion (#2)



Hallo liebe Leser,

heute beginnen wir im Rahmen der Mein KopfKino Verlag-Aktion die einzelnen Autoren vorzustellen. Den Anfang mach Pia Recht, die sich meinen Fragen stellte. 
Wer den ersten Beitrag zur Verlagsvorschau mit dem Verleger-Interview verpasst  hat, kann diesen ***HIER KLICK*** gerne noch einmal nachlesen. 

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Kennenlernen von Pia Recht! 


© Bildquelle: KopfKino Verlag
Name: Pia Recht
Geburtstag/Ort: 30 Juni 1966/Düsseldorf
Wohnort: Mettmann
Homepage: 
www.dublinertinte.jimdo.com
Familienstand: ledig
Kinder: keine
Genre: Fantasy, Liebesgeschichten, SF, Krimis, Irish Urban Stories, (aktuelles Buch: Liebesgeschichte)
Pseudonyme: Dubliner Tinte
 
Ich mag: Dinge, die sich ändern und Dinge, die Bestand haben.

Ich mag nicht: Meine unbeherrschte Ungeduld, wenn mir etwas nicht locker von der Hand geht.

Bisherige Veröffentlichungen: 
Der Herzschlag Connemaras, KopfKino-Verlag, Maeves Grab (drei Sorley O Cearnaigh Romane)

Anthologien:
Leben im Angesicht des Todes, Marmilin Verlag 2013; Der Sattelbote, Equitanische Geschichten, Exlibris Verlag 2012; Wintermärchen, Sperling-Verlag 2012; Silvermoon, Im Land der Kinder, Bächthold Verlag 2012; Silvermoon, Wolf der Taiga, Bächthold Verlag 2010;
Seitensprünge und Affären, Schweitzerhaus-Verlag, 2010

Unter www.bookrix.de/-dublinertinte veröffentliche ich Kurzgeschichten und Romane, die teilweise auch kostenlos heruntergeladen werden können.


1.) Stellen Sie sich doch bitte kurz für meine Leser vor.
Zunächst bedanke ich mich herzlich für die Gelegenheit, mein Buch und mich in diesem Interview vorstellen zu dürfen!

Mein Name ist Pia Recht, ich lebe auf einem Pferdehof zwischen Mettmann und Wuppertal. Mein altes Pferd steht dort in Pension, und ich habe vor drei Jahren die Gelegenheit ergriffen, auf dem Hof ein kleines Haus zu mieten.
Ich schreibe seit meiner Kindheit, habe aber erst sehr spät meine Geschichten veröffentlicht. Davor war das ein großes Hobby im Verborgenen. Nach einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau und fast sieben Jahren im Verkauf brauchte ich eine Veränderung. Ich habe mir das Zehnfingertippsystem beigebracht und mich für einen Bürojob beworben. Nach einiger Zeit der Suche bin ich bei einer Zeitarbeitsfirma angenommen worden, und die erste Firma, an die ich ausgeliehen wurde, hat mich nach einem halben Jahr übernommen. Seitdem arbeite ich in der Klinischen Forschung als Assistentin.

2.) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und gab/gibt es noch andere Berufe die ausgeübt werden/wurden?
Schreiben ist mein Hobby, ich verdiene mein Geld mit einem Bürojob bei einem amerikanischen Auftragsforschungsinstitut. Als „Project Specialist“ bin ich die rechte Hand des Projektleiters und betreue klinische Studien.
Als Kind habe ich begonnen, Geschichten zu schreiben, weil ich alle Kinderbücher in unserer Stadtteilbibliothek bereits gelesen hatte. Die ersten Storys gingen allerdings nie über zwei Seiten hinaus, es hat lange gedauert, bis ich den Trick raus hatte. Ich stellte mir meine Geschichten als Kinofilme vor und konnte dann endlich Szene an Szene reihen.

© privat; Arbeitsplatz
3.) Wenn Sie schreiben, wo tun Sie es am liebsten und wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Ich habe auf dem ausgebauten Dachboden meines Häuschens einen großen Schreibtisch unter dem Fenster, allerdings wird es dort im Sommer so heiß, dass der Laptop zu schmelzen droht. Auf dem Schreibtisch habe ich meinen Laptop, diverse Notizbücher, Kugelschreiber und ganz wichtig: Immer einen Pott Kaffee.
Wenn es unter dem Dach zu heiß wird, setze ich mich in mein kleines Wohnzimmer eine Etage tiefer. Im Urlaub schreibe ich nur in Paperblanks-Bücher, weil die am Strand oder in Diners und Cafés einfach praktisch sind. Außerdem habe ich das Problem, dass ich mich am Laptop ständig vom Internet ablenken lasse. Böses Internet!

4.) Wenn Sie nicht gerade an einem Buch schreiben, was tun Sie dann gerne in Ihrer Freizeit?
Ich fotografiere gerne, gehe joggen und kümmere mich um meine Tiere, ein altes Pferd, zwei Shettys und einen adoptierten Kater. Der gehört eigentlich den Nachbarn einen Hof weiter, ist aber der Meinung, dass er lieber bei mir sein möchte. Die Shettys gehören mir erst seit diesem Sommer, seit ihre Vorbesitzerin sie abgegeben hat, meinen alten Wallach habe ich seit zwanzig Jahren. Das Füttern, Putzen, Saubermachen der Boxen nimmt viel Zeit in Anspruch, aber das ist sofort vergessen, wenn man um die Ecke kommt und die Shettys wiehern einem fröhlich entgegen.

Einige meiner Fotos habe ich auch als Cover für eBooks benutzt, und die besonders gut gelungenen lade ich auf www.piqs.de hoch, wo sie als Stockfotos genutzt werden können.

5.) Wenn Sie selbst als Leser/in unterwegs sind, welche Bücher lesen Sie am liebsten und was eher gar nicht?
Ich liebe die Bücher von Stephen King, Harlan Ellison, John Irving, Derek Landy, ich lese quer Beet, nur Spionagegeschichten lese ich gar nicht. Als Kind habe ich Hanni und Nanni gehasst, weil die mir immer wie zwei blöde Zicken vorgekommen sind.

Leider fehlt mir die Zeit, all das zu lesen, was ich gerne lesen möchte. Bücher von englischen oder amerikanischen Autoren lese ich in den Originalausgaben, weil das Feeling der Geschichte besser rüber kommt. Von Harlan Ellison, der in Deutschland nicht sehr bekannt ist (seine Kurzgeschichte „I have no mouth and I must scream“ war die Vorlage für den Film „Terminator“), habe ich vor Jahren bei Ebay einen ganzen Karton mit englischen Taschenbuchausgaben erstanden, die hüte ich wie einen kleinen Schatz. Harry Potter habe ich angefangen und dann weggelegt, weil es nicht „my cup of tea“ war. Allerdings bewundere ich Mrs. Rowling, die hat ihr Ding durchgezogen.

6.) Haben Sie einen Lieblingsfilm oder ein Film der Ihnen aus der Kindheit gerade spontan einfällt, der gerne gesehen wurde und weshalb?
Als ich noch in der Düsseldorfer Innenstadt gewohnt habe, bin ich mindestens zweimal die Woche nach der Arbeit ins Kino gegangen. Heute ist das Internet meine Quelle für Filme. Ich liebe die Herr der Ringe-Verfilmungen mit ihren bombastischen Bildern. Als ich damals im Internet gelesen habe, welcher Schauspieler den Aragorn spielen soll, war ich aus dem Häuschen und konnte es kaum erwarten, dass der Film endlich rauskommt.

Aber ich mag auch die Filme von Tarantino und George Romero. Bei Filmen bin ich längst nicht so wählerisch wie bei Büchern, vielleicht, weil man sie so nebenher konsumieren kann. Bücher verlangen einem mehr Aufmerksamkeit ab.

7.) Wenn Sie ein Tier wären, welches wäre es und weshalb?
Wenn man sich das aussuchen könnte, wäre ich gerne mein eigenes Pferd. Den habe ich jetzt seit zwanzig Jahren, und vor Jahren musste ich ihn in Rente schicken, weil er so krank war, dass niemand glaubte, dass er den nächsten Winter überstehen würde. Mittlerweile lebt er seit über zehn Jahren in einer Wallach-Gruppe und steht die ganze Zeit auf der Weide. Ein Tier zu sein hätte den Vorteil, dass man jeden Tag einfach so nimmt, wie er kommt. Man macht sich keine Gedanken, was morgen kommen könnte. Dumpty macht sich höchstens Gedanken darüber, ob auch Futter in seiner Krippe ist, wenn er in den Stall kommt.

8.) Haben Sie ein Idol ? Wenn ja wer und weshalb?
Bruce Springsteen. Er lebt für die Musik und ist ein Vorbild für Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Bodenständigkeit. Es gibt vermutlich bessere Musiker, aber wer von denen hat Konzerte gegeben, bis die Fans sich nicht mehr auf den Beinen halten konnten, wer hat sich einfach zu einem Straßenmusiker gesellt und ein paar Songs für die Passanten gespielt? Man hat nicht nur das Gefühl, man könnte ihn treffen und einfach zu sich nach Hause einladen; glaubt man einer Biografie, taucht er auch wirklich auf und bleibt auf ein Bier. Ich habe ihn sehr oft in Konzerten gesehen, zweimal in der ersten Reihe an der Bühne und hätte seinen Fuß berühren können, aber ich habe es nicht gewagt. Das war der Abend, an dem ich mir mit meinen Kontaktlinsen ein Auge beschädigt habe. Ich hatte einen Fremdkörper darunter, aber ich wäre lieber erblindet, als meinen Platz in der ersten Reihe aufzugeben, um auf der Toilette die Linse raus zu nehmen.

9.) Gibt es ein Sprichwort, welches Sie durch ihr Leben begleitet?
In der Firma haben wir ein Nachrichtenprogramm, in dem man den Spruch des Tages einfügen kann, und dort steht sehr häufig: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn du daran ziehst“. Ich glaube, das trifft es sehr genau. Alle Dinge brauchen ihre Zeit und es hilft nicht, wenn man es überhastet, im normalen Arbeitsleben und auch beim Schreiben.

10.) Gibt es ein Lieblingsreiseziel, wenn ja welches und warum gerade dieses?
Ich bin mit meinem Bruder und einer Freundin 1992 das erste Mal nach Irland geflogen, wir hatten dort für zwei Wochen ein Cottage gemietet und seitdem lässt Irland mich nicht mehr los. Diesen Sommer war ich wieder in Sligo an der Westküste und plane, auch im Herbst noch ein paar Tage dort zu verbringen. Um einen irischen Arbeitskollegen zu zitieren: „Wer liebt Irland nicht?“

Die Iren haben einen unvergleichlichen Hang, über ihre Melancholie zu lachen, und ich bin in den Jahren noch nie unfreundlich behandelt worden. In einem Pub wurden wir einmal gefragt, ob wir aus Deutschland kämen und auf die Bestätigung hob der junge Mann die Hand zur Decke, hat dann aber breit gegrinst, als wir antworteten: „Du weißt schon, dass der Mann längst tot ist?“ Oder der Taxifahrer in Dublin fragte mich, wie es Angie ginge und ich wusste im ersten Moment nicht, wen er meint. Wir haben dann während der ganzen Fahrt über Frau Merkel gesprochen.

In Sligo gibt es den Busfahrer Frank, der die Strecke Rosses Point – Sligo – Strandhill fährt und mir seit Jahren zuwinkt, wenn er mich sieht. Dann winke ich zurück und fühle mich wieder, als würde ich einfach dorthin gehören.

© privat; Buchmesse 2014
11.) 10 Dinge die Sie in Ihrem Leben noch erreichen oder gerne tun möchten!
Das sind einfach zu viele Wünsche auf einmal … es sind viele kleine Dinge, die sich aneinanderreihen, die sich aber sehr schnell gegenseitig aufheben können. Manche Wünsche gehen schneller in Erfüllung, als man es erwartet. Wenn ich gefragt wurde, ob ich mir ein neues Pferd kaufen werde, wenn mein alter Herr das Zeitliche segnet, habe ich immer gesagt: „Dann kauf ich mir zwei Shettys.“ Der alte Humpty Dumpty lebt noch und trotzdem habe ich im Juni zwei Shettys übernommen, um zu verhindern, dass sie den Hof verlassen müssen oder getrennt werden.

12.) Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich Ihre Leser freuen?
Ich plane eine weitere kleine irische Geschichte in Connemara, ich möchte wissen, wie es mit John und Siobhan weitergeht, außerdem überarbeite ich gerade einen Roman, der in Maine spielt und dessen Prota mich bereits seit zwanzig Jahren begleitet.

13.) Ein besonderes Ereignis in Ihrem Leben?
Als ich den Mann meines Lebens traf. Als ich einer Freundin von ihm erzählte, sagte sie: „Und was ist, wenn er dir das Herz bricht?“, meinte ich nur: „Das ist die Sache wert.“ Sie war es absolut wert, wir sind zwar nicht mehr zusammen, aber haben noch sehr freundschaftlichen Kontakt. Mehr kann ich öffentlich nicht darüber erzählen, weil ich es versprochen habe.

14.) Eine peinliche Situation, worüber Sie heute lachen können?
Einige … aber was mir während meines ersten Bürojobs passiert ist, ist mir ganz besonders in Erinnerung geblieben. Ich wurde von meiner Zeitarbeitsfirma an die erste Firma ausgeliehen und hatte da die Chance, das erste Mal Faxe, Computer und Kopierer zu bedienen. Als ich gebeten wurde, einen Brief zu faxen („Das Fax steht da hinten am Fenster“), bin ich eifrig los, hatte das Fax gefunden und noch gedacht: Die Dinger kenne ich eigentlich nur viel kleiner.

Aber ich habe mir nichts dabei gedacht, weil ich ja den Einzug für den Brief und die Tastatur für die Nummer gefunden hatte. Nummer eingetippt, auf LOS gedrückt und schon ratterte das Ding los. Leider hörte es nicht mehr auf, weil ich nämlich vor dem Kopierer stand und eine sechs-stellige Anzahl von Kopien losgeschickt hatte. Zum Glück konnte ich den Auftrag abbrechen, die Kopien unbemerkt entsorgen. Als ich mich halb umdrehte, was stand da? Ein kleines Faxgerät … Ich war so dankbar, dass mich in dem Moment niemand beobachtet hat, ich wäre vermutlich im Boden versunken.

15.) In welcher Stadt außer Ihrem Geburts- und Wohnort, könnten Sie es sich vorstellen zu leben und weshalb?
Wenn mir dort jemand einen Job gibt, ziehe ich sofort nach Sligo in Irland. Ich liebe die Stadt und die ländliche Umgebung an der Westküste ganz besonders, weil dort alles zusammenkommt. Das Meer, die hügelige Landschaft, viele Seen und natürlich die Iren. Die Gegend lebt vom Tourismus, ist aber noch längst nicht so überlaufen wie Ring of Kerry oder Galway.

Leider haben wir kein Büro in Irland, deshalb müsste ich den Job kündigen, der mir sehr viel Spaß macht, außerdem würde ich es meinem alten Gaul nicht antun, diese weite Reise anzutreten. Die beiden Shettys könnte ich zur Not noch in einem Auto auf dem Rücksitz transportieren.

16.) Erzählen Sie uns doch etwas über Ihr aktuelles Buch. Wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus?
Der Herzschlag Connemaras“ ist die komplett überarbeitete Version einer alten Kurzgeschichte. Zusammen mit Thomas Dellenbusch habe ich die Charaktere und den Plot verändert, und die Version, die nun im KopfKino-Verlag erschienen ist, war schnell geschrieben und finalisiert. Da ich jedes Jahr in Irland bin, brauchte ich nicht viel Recherche, um das irische Feeling in die Geschichte einfließen zu lassen. Ich habe mir nur einen passenden Ort in Connemara gesucht.

17.) Hatten Sie beim aktuellen Buch ein Mitspracherecht bei der Covergestaltung? Und wie gefällt es Ihnen persönlich?
Ich habe die Bildvorlage an Thomas Dellenbusch geschickt und er war sofort begeistert und hat das Bild bearbeitet und die Titel erstellt. Ich neige immer dazu, zu viel hineinzupacken und überlade die Cover gerne.

18.) Wie lange schreiben Sie Durchschnittlich an einem Roman? Und wie sieht der Werdegang von der Entstehung der Idee bis zur Veröffentlichung aus?
Im Durchschnitt arbeite ich von der Idee bis zur Veröffentlichung über ein Jahr an einem Roman, es gibt aber auch Ausreißer nach oben. An meinem ersten irischen Roman habe ich sehr lange gearbeitet, die Anfänge reichen bis in die 90er zurück. Ich habe mich bei den Recherchen sehr hinreißen lassen. Um mehr über die Geschichte der IRA zu erfahren, habe ich nicht nur Literatur gewälzt, sondern ich bin auch Cairde Sinn Fein beigetreten. Das hat mich etwa ein Jahr vom Schreiben abgehalten.

19.) Wie haben Sie sich gefühlt, als Ihr erstes Buch veröffentlicht wurde? Werden Sie oft in der Öffentlichkeit erkannt?
Ich war unheimlich stolz, als ich meine erste gedruckte Geschichte in den Händen gehalten habe, und das Buch habe ich überall bei Freunden und in der Familie verteilt.
Aber natürlich bin ich weit davon entfernt, berühmt zu sein. Ich kann ohne Bedenken und ohne Bodyguard einkaufen gehen.

© privat
20.) Wie geht Ihre Familie damit um, dass sie in den Medien präsent sind?
Mein Vater hat es nicht mehr erlebt, er ist vor einigen Jahren verstorben, aber meine Mutter ist ziemlich stolz, glaube ich. Sie verteilt ab und zu meine „DublinerTinte Visitenkarten“ in der Verwandtschaft.

21.) Die neue Generation ist das eBook, was halten Sie persönlich davon und wie sehen Sie die Entwicklung?
Meine Geschichten bringe ich hauptsächlich als eBooks auf den Markt. Es ist zu erwarten, dass der Marktanteil immer größer werden wird, die meisten Verlage bieten ihre Bücher ja bereits parallel als gedruckte Bücher und eBooks an. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille - leider legen nicht alle Hobbyautoren Wert auf eine perfekte Geschichte (perfekt in Form und Inhalt) und deshalb gibt es viel Schrott unter den eBooks. Man muss es leider so sagen. Das schadet dem Ruf der eBooks, aber sie werden sich trotzdem durchsetzen, weil sich auch unter den unabhängigen Autoren immer wieder Talente finden. Diese Entwicklung ist nicht nur auf Bücher beschränkt, man sieht es auch bei den Zeitungsverlagen.

Ich habe mir vor einiger Zeit einen Kindle gekauft und es nicht bereut. Bücher, die ich besonders mag, kaufe ich als Taschenbuch oder gebundene Ausgabe und lade sie auf meinen Kindle, den ich immer dabei habe.

22.) Momentan wird das Thema Selfpublishing sehr heiß diskutiert, was halten Sie davon? Wenn Sie selber dazu gehören, weshalb haben Sie sich dazu entschieden?
Ich mache mir keine Illusionen. Es ist nahezu unmöglich, einen Vertrag mit einem großen Verlag zu bekommen, aber trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, meine Geschichten zu veröffentlichen und das Selfpublishing macht es so einfach. Selbst gedruckte Bücher lassen sich ohne Kosten erstellen. Das ist auf jeden Fall eine bessere Alternative als in die Hände eines Druckkostenzuschussverlages zu fallen.

23.) Haben Sie ihr Buch jemanden gewidmet? Und wenn ja, wer ist diese Person?
Offiziell gibt es keine Widmung, aber wenn ich es einer Person widmen würde, dann ist es Luka Bloom. Dessen Konzerte habe ich einige Male besucht und deshalb steht auch Deccy in einer Pubszene auf dem Tisch und singt einen Song von ihm. Luka ist der kleine Bruder von Christy Moore und ist am Anfang seiner Karriere in einem Dubliner Pub aufgetreten, in dem ein Bekannter von mir als Barkeeper arbeitete.

24.) Wenn Sie die Möglichkeit hätten mit einer verstorbenen Person einen Abend zu verbringen, wen würden sie gerne treffen und was würden Sie unternehmen?
Das ist eine schwierige Frage. Weil berühmte Persönlichkeiten, die ich gerne treffen würde, (zum Glück!) noch leben, weiche ich einfach in den Bereich der fiktiven Persönlichkeiten aus. Ich würde sehr gerne den zehnten Doktor treffen und mit ihm in die TARDIS steigen und einfach durch Zeit und Raum reisen. Seit ich eine Episode der BBC Serie „Doctor Who“ während eines Irlandurlaubs im Fernsehen gesehen habe, bin ich ein Fan der Serie. Ich habe sogar geweint, als der zehnte Doktor gestorben und in den elften Doktor regeneriert ist. Ich vermisse ihn!


1 x "Der Herzschlag Connemaras" von Pia Recht als Kindle eBook (als Amazon-Gutschein)
1 x "Der Herzschlag Connemaras" von Pia Recht als Hörbuch (als Audible-Gutschein oder als Dropbox-Link)

 (Textquelle: amazon.de)

Als Projektleiter John Palfrey aus London ins hinterste Irland geschickt wird, um einer Zuchtstation für Wildponys auf den Zahn zu fühlen, kann der karrierebewusste Schreibtischhengst seinen Widerwillen gegen Land und Leute nicht verbergen. Doch gerade die scheinbar hinterwäldlerische Langsamkeit der Einheimischen verändert seinen Blick auf sich und sein bisheriges Leben. Der Herzschlag Connemaras öffnet ihm das seine für das Land und für eine schöne Frau. Als er jedoch aus London erfährt, dass die Station geschlossen wird, droht er alles wieder zu verlieren, was er unverhofft gefunden hatte...

 


 Beantwortet die Gewinnspielfrage im Gewinnspiel-Formular und füllt dieses komplett aus.

Sammelt ein weiteres Los: 
Hinterlasst doch gerne auch einen Kommentar und schreibt uns, ob ihr auch fasziniert von Irland seid, wie Pia Recht oder wart ihr bereits dort? Für diesen Kommentar wandert ein weiteres Los in die Lostrommel. 


Welches Tier hat Pia Recht adoptiert? 
(Hinweis: Die Lösung findet ihr im Interview!)

Einsendeschluss ist der 01.10.2015 um 12:00 Uhr


Sollte das Formular einmal nicht dargestellt sein, so könnt Ihr dieses auch HIER erreichen!


Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin Pia Recht für dieses ausführliche Interview und dem Bildmaterial.

Lieben Dank auch an 


und dem Verleger Thomas Dellenbusch, der diese Aktion möglich gemacht hat, sowie für das umfangreiche Verlosungsmaterial. Vielen lieben Dank!


Teilnahmebedingungen:
1.) Es darf jeder teilnehmen der das 18. Lebensjahr vollendet hat, oder aber bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Eltern besitzt.
2.)  Der Gewinn wird innerhalb einer Woche nach Auslosung vom Verlag Mein KopfKino an den Gewinner übermittelt entweder durch einen Amazon-Gutschein, Audible-Gutschein oder per Dropbox-Link per email.
3.) Der Gewinner wird innerhalb von 1-3 Tagen nach Einsendeschluss ausgelost und  hier auf dem Blog bekannt gegeben. Mit der Auslosung und Versendung des Gewinns werden alle eingesendete Daten kommentarlos gelöscht!Die Daten des Gewinners werden an den Mein KopfKino Verlag zur Gewinnübermittlung weitergeletet! Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird dies gestattet.
4.) Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden.
5.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen


© 2015 Katis-Buecherwelt
Bildrechte siehe Angaben unter den Grafiken


1 Kommentar:

  1. Hallo ,

    Tolles Gewinnspiel und interessantes
    Interview :) Vielen Dank :)

    Liebe Grüße Margareta

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