Montag, 13. Juli 2015

[REZENSION] Liebe unter griechischem Himmel ~ Regina Gärtner


  


Eigentlich will Alison ihrer Freundin Olympia nur einen Gefallen tun. Sie soll ihr helfen, sich nach einem Streit wieder mit ihrem Bruder zu versöhnen. Doch womit Alison nicht gerechnet hat, ist, dass der Bruder, Alexandros, so überaus attraktiv und charmant ist.

Als sie Alexandros nach einem gemeinsamen Segeltörn und einer wunderschönen Liebesnacht jedoch den eigentlichen Grund für ihr Kommen erklärt, reagiert er äußerst ablehnend. Sofort vermutet er ein Komplott seiner Eltern dahinter, die schon seine Schwester in eine Ehe getrieben haben, die Olympia eigentlich nicht wollte. In seinem Zorn verletzt er Alisons Gefühle zutiefst und weist sie ab.

Erst durch ein Treffen mit seiner Schwester Olympia klärt sich für Alexandros das Missverständnis auf. Allerdings scheint es jetzt schon zu spät zu sein. Alison will nichts mehr von ihm wissen. Beinahe hätte es Alexandros noch einmal geschafft, Alison von der Echtheit seiner Gefühle überzeugen, als plötzlich seine ehemalige Geliebte Despina auftaucht. Die setzt alles daran, die beiden auseinander zu bringen – erhofft sie sich doch aus einer Heirat mit Alexandros große wirtschaftliche Vorteile für ihre Familie … (Textquelle: amazon.de)


Die Buchcovergestaltung wirkt frisch und lässt ein Urlaubs-Feeling aufkommen. Leider wirken die Grafiken auf dem Hintergrund sehr aufgesetzt und sind nicht verschmolzen mit dem Hintergrund. Mir persönlich ist diese Gestaltung etwas zu unauffällig. Hier hätte ich mir etwas anderes gewünscht, was sich mehr auf den Inhalt bezieht.



"Das war also die Vangelis."



Mit "Liebe unter griechischem Himmel" schreibt die Autorin Regina Gärtner ihren ersten Kurzroman, der mich sehr neugierig stimmte. Ich hatte sehr hohen Erwartungen an diese kleine Geschichte und wurde schlussendlich enttäuscht.

Alison, unsere Hauptprotagonistin, soll im Auftrag ihrer Freundin Olympia einen Segeltörn auf dem Schiff der "Vangelis", die ihrem Bruder Alexandros gehört, buchen. Ihre Aufgabe soll es sein, Alexandros zu ermutigen sich bei seiner Schwester und Familie nach einem langen Streit, zu melden um das Kriegsbeil beizulegen. Doch Alison kommt Alexdandros während der Reise sehr nahe und beide schlittern in mehrere verstrickte Missverständnisse, die ein zusammenkommen hindern.

Der Plot hat mir gut gefallen und es wäre eine richtig unterhaltsame Geschichte entstanden, wäre diese gut ausgearbeitet worden.

Der Schreibstil ist teilweise sehr flüssig zu lesen, doch tauchen immer wieder kleinere Rechtschreibfehler auf, die bereits ab den ersten Sätzen des Buches beginnen und den Lesefluss behindern.

Es wird in der Erzählperspektive aus der Sicht von Alison und Alexandros geschrieben. Teilweise geschieht dies Absatzweise und ist sehr übersichtlich. Ich mag diesen Schreibstil sehr gerne, doch zwischendurch kommt es zu einem plötzlichen Wechsel zwischen den beiden Charakteren, die mich verwirrten und der Geschichte einen runden Ablauf nimmt.

Auf Grund des Titels bin ich von einer gefühlvollen und heiteren Sommerstory ausgegangen. Mich konnte dieses Werk emotional nicht erreichen. Mir hat die Tiefe der Protagonisten gefehlt um mit ihnen mitzufiebern. Einige Handlungen waren unrealistisch und sehr klischeebeladen.

Aus dieser Story hätte einiges mehr herausgeholt werden können.

In "Liebe unter griechischem Himmel" schreibt Regina Gärtner einen sommerlichen Kurzroman, der viele Schwächen aufweist. Ein ausbaufähiger Plot mit Potential nach oben, um zu einer unterhaltsamen Urlaubslektüre zu mutieren. ~ emotionslos ~ verwirrend ~ leichte Defizite ~ nette Grundstory ~ klischeehaft ~  

    
2,0 von 5 Blumen 

© privat

Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach als Pressereferentin, Werbefachfrau und PR-Manager für internationale Kinofilme gearbeitet. Zuletzt war sie lange Jahre als Anzeigenleiterin in einem Fachverlag tätig, bevor sie sich als Projektmanagerin selbstständig gemacht hat. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Schreiben.

Gemeinsam mit ihrem Mann lebt Regina Gärtner in Köln, ist aber häufig in der Welt-Geschichte unterwegs: Sie hat bereits alle fünf Kontinente mehrfach bereist. Von der pazifischen Region ist sie aber besonders angetan.

Regina Gärtner ist Mitglied bei HOMER - historische Literatur, bei DeLia - den deutschen Liebesromanautorinnen und dem Syndikat - deutschsprachige Krimiautoren. Sie schreibt Historische Romane/Auswanderersaga, Liebesromane, Krimis und Kurzgeschichten.

Mehr Informationen finden Sie unter www.regina-gaertner.de
Akutelle Mitteilungen gibt es auf https://www.facebook.com/regina.gardner.779

Ihr Roman "Unter dem Südseemond" war nominiert für den Lovelybooks Leserpreis 2013 in der Kategorie "Historische Romane" (Textquelle: amazon.de

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*Preise z. Zt. der Veröffentlichung

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