Donnerstag, 26. Februar 2015

[REZENSION] Das Dorf ~ Arno Strobel


Weitere Informationen zum Buch
KLICK aufs Cover
Titel: Das Dorf
Autor: Arno Strobel
Genre: Psychothriller
Erschienen: 16.12.2014
Seitenzahl: 544 Seiten
Format: Taschenbuch/eBook
ISBN:  978-3596198344
Preis: Print  8,99 Euro*/ebook 8,99 Euro*
ZUR LESEPROBE ***KLICK***
Verlag: Fischer Verlage 


DU WILLST DEM MENSCHEN HELFEN, den du am meisten liebst. Doch der Ort, an den dich deine Suche führt, ist anders als alles, was du kennst. WILLKOMMEN IM DORF OHNE WIEDERKEHR …
Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass Bastian Anna zuletzt gesehen hat, als sie Hals über Kopf und ohne Erklärung einfach verschwunden ist. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe, sie bangt um ihr Leben. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird. Und auf den Mann trifft, der genau weiß, was mit Anna geschehen ist … (Textquelle: amazon.de)

Das Cover zeigt sich im selbigen Layout, wie schon die vorherigen Bücher des Autors. Ein schwarzer Hintergrund und ein Teilausschnitt eines männlichen Gesichtes, verhüllt unter einer schwarzen Robe, zeigt sich neben der sehr prägnant roten Titelschrift des Covers. Eine Buchgestaltung, die bereits beim Betrachten des Buches, das Grauen im Innenteil erahnen lässt.

"Sie bildeten einen Kreis um den Tisch und hielten sich an den Händen."






Arno Strobel war mir durch seine Medienpräsenz sehr bekannt, doch ist "Das Dorf" mein erst gelesenes Werk des Autors. Ich hatte demnach sehr hohe Erwartungen an diesem Buch und diese hat der Autor vollkommen zufrieden gestellt.

Bereits nach den ersten gelesenen Seiten war ich mitten in der Geschichte involviert. Die Szenen liefen mir wie in einem Kinofilm vorm inneren Auge ab, wobei ich mir manchmal wünschte, diese Szenen jetzt nicht gesehen zu haben. Doch genau dieses Gefühl, was mir der Autor hier vermittelt hat, war atemberaubend.

Den Charakter Safi fand ich sehr interessant mit seinen vielen Ticks und auch Bastian, der uns als Hauptcharakter durchs Buch führt.

Kurze Kapitel mit einem spannenden Ende, ließen dieses Buch zu einem grandiosen Pageturner werden. Ich hatte kaum Chancen, dieses Buch aus der Hand zu legen und tat dies auch nur notgedrungen. Ich wollte einfach immer mehr erfahren.

Bei einigen Szenen klopfte mein Herz wie verrückt und ich bekam es selbst mit der Angst zu tun. Um mich herum fing es an zu knistern und zu rascheln. Mir stellten sich sprichwörtlich die Nackenhaare auf. Zum Ende hin, gab es eine Szene in der mir auch etwas flau im Magen wurde und was mich faszinierte, waren die Emotionen, die Arno Strobel aus mir herauskitzelte.

Zu keiner Zeit konnte ich mir ein genaueres Bild erschaffen, wohin mich das Ende treiben wird und war daher sehr überrascht über den Ausgang.

Ich kann dieses Buch daher uneingeschränkt weiterempfehlen. Auch an diejenigen Leser, die nicht so gern brutale und blutige Szenen lesen, obwohl diese hier auch einen Platz gefunden haben. Doch hier steht die psychologische Brutalität im Vordergrund.







"Das Dorf" bietet atemberaubende Spannung bis zur letzten Seite. Arno Strobel kitzelt aus den Lesern unvorstellbare Emotionen heraus. Herzrasen und Gänsehaut-Feeling sind garantiert. Für mich ein absoluter Pageturner! 

    
5,0 von 5 Blumen 






© Bild: HP Merten Fotodesign
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg, mittlerweile in Teilzeit. Im Alter von fast vierzig Jahren begann er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, die er in Internetforen veröffentlichte, bevor er sich an seinen ersten Roman heranwagte. Als der nach fast drei Jahren, einer Recherchereise nach Rom und vielen Hochs und Tiefs fertig war, schickte er eine Leseprobe an etwa zwanzig Verlage, bekam aber von allen eine Absage. Also gründete er mit zwei Freunden einen Verlag und brachte das Buch selbst heraus.
"Magus - Die Bruderschaft" erschien in einer Startauflage von 1.000 Exemplaren, die nach drei Wochen durch Mund-zu-Mund-Propaganda in der Region Trier zur Hälfte, und nach weiteren 4 Wochen komplett verkauft war, so dass eine zweite Auflage gedruckt werden konnte. Kurze Zeit später zog MAGUS die Aufmerksamkeit einer der größten Buchhandelsketten Deutschlands auf sich. Dem Seniorchef gefiel das Buch so gut, dass er Empfehlungsschreiben an einige der größeren Verlage sandte. Parallel dazu entdeckte ein Vertreter des dtv den MAGUS in einer Trierer Buchhandlung und nahm ihn mit. Zwei Wochen später ging die Lizenz dann an den dtv, der "MAGUS - Die Bruderschaft" im Herbst 2007 herausbrachte und in 7 Länder verkaufte.

Auf der Buchmesse in Frankfurt lernte Arno Strobel im gleichen Jahr Joachim Jessen von der Agentur Schlück kennen, der ihn seitdem als Agent vertritt.

Im September 2009 erschien beim dtv noch Castello Cristo, im April 2010 ging es dann mit dem Psychjothriller "Der Trakt" im Fischer Taschenbuchverlag weiter, der auf Anhieb eine gute Platzierung in der Spiegel Bestsellerliste erreichte. Es folgten "Das Wesen" im November 2009, "Das Skript" im Januar 2011 und "Der Sarg" im Januar 2013.
Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.
 (Textquelle: amazon.de)




© 2015 Katis-Buecherwelt
*Preis z. Zt. der Veröffentlichung

Kommentare:

  1. Ach , menno….ich brauche mehr Lesezeit !!! ist doch echt gemein, so viele tolle Bücher und so wenig Zeit :-( Ich denke mir manchmal, dass es im Buchhandel auch Gutscheine für Lesezeit geben sollte :-) So ungefähr, ich wasche eine Woche die Wäsche und mach den Abwasch und koche und Du darft in der Zeit einfach lesen!!! Das wär doch eine tolle Erfindung ;-)

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    1. Das wäre sowas von klasse. ich würde mir nur noch solche Lesezeit-Gutschein besorgen :-) Tolle Idee ...

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