Samstag, 19. Oktober 2013

[REZENSION] One Dollar Horse (#1) - Lauren St John


© Bildquelle: Freies Geistesleben Verlag;
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KLICK aufs Cover

Titel: One Dollar Horse
Autorin: Lauren St John
Aus dem Englischen übersetzt von
Christoph Renfer
Erschienen: August 2013
Genre: Jugendbuch
Buchreihe: One Dollar Horse (#1)
Seitenzahl: 318 Seiten
Format: Gebunden
ISBN: 978-3772526916
Preis: 17,99 Euro*
LESEPROBE ***KLICK***



Casey Blue lebt in einem der schäbigsten Wohnblocks von London. Sie hilft als Pferdepflegerin in einer kleinen Reitschule aus. Aber sie hat einen Traum: das weltgrößte Turnier im Vielseitigkeitsreiten zu gewinnen. Als Casey ein fast verhungertes, halbwildes edles Pferd rettet, verspricht das Unwahrscheinliche wahr zu werden. Und Casey wird alles dazu tun! Aber sie hat nicht damit gerechnet, welche Folgen die Straftat ihres geliebten Vaters für sie haben kann. Und auch nicht damit, dem dunklen, schmelzenden Blick eines Jungen zu begegnen. Sie muss sich doch auf ihre Karriere konzentrieren!
Ein atemberaubender Roman, der das Zeug zu einem Pferdebuch-Klassiker hat. 

Das Cover zeigt einen silbergrauen Hengst und der Titel ist in einem goldschimmernden Farbton geschrieben. Das Besondere an diesem Buch ist der Buchschnitt, denn dieser ist in einem knalligen Pink, was sehr gut zu dem schwarz/weißen Cover passt. Unter dem Schutzumschlag ist eine weitere Überraschung. Hier ist ebenfalls der Hengstkopf abgebildet und im Buchrücken der Titel des Buches im gleichen Pink wie der Buchschnitt. Die Gestaltung dieses Buches gefällt mir richtig gut und ich habe es so bisher noch nicht gesehen.

„Casey blickte zwischen den Ohren ihres Pferdes hindurch auf das Hindernis – wie ein Scharfschütze, der sein Ziel ins Visier nimmt.


Seit meiner Kinder- und Jugendzeit habe ich keine „Pferdebücher“ mehr gelesen und war daher sehr neugierig auf dieses Buch, welches auch der erste Teil einer Trilogie ist.

Casey hat einen Traum und zwar möchte sie das weltgrößte Turnier „Badminton“ im Vielseitigkeitsreiten gewinnen. Das Problem ist nur, sie hat gar kein Pferd. Casey hilft in einer kleinen Reitschule als Pferdepflegerin aus und jobbt nebenbei in einem Café. Sie lebt in einer ärmlichen Gegend in London und ihr Vater kommt gerade erst aus dem Gefängnis frei. Er wurde wegen Diebstahl verhaftet und er versucht, sich nun ein neues Leben aufzubauen. Doch nach einem erfolgreichen Bewerbungsgesprächs ihres Vater Roland Blue, stoßen die beiden beim Abdecker auf ein verängstigtes Pferd. Kurzerhand retten sie das im Sterben liegende Tier und kaufen es dem Abdecker für einen Dollar ab. Casey opfert ihre gesamte Zeit, Kraft und Geduld, aber vor allem auch ihr gesamtes erspartes Geld, um das Tier „Storm Warning“ zu retten.
Ihre Freundin Mrs Smith, eine ältere Dame, wird zur Trainerin und Caseys Traum ist zum Greifen nahe. Die Vorbereitungen für „Badminton“ beginnen, doch einige Rückschläge lassen die Hoffnung immer wieder schwinden. Wird Caseys Traum in Erfüllung gehen?

Dieses Buch konnte mich von den ersten Seiten an fesseln und versetzte mich zurück in meine Kindheit, als ich wie jedes kleine Mädchen von einem eigenem Pferd träumte.

Die Protagonistin Casey ist mit ihren 15 Jahren schon sehr selbstständig, was wegen der Schicksalsschläge wie die Verhaftung ihres Vaters und der frühe Tod ihrer Mutter eine große Rolle spielt. Sie ist ein ruhiges Mädchen, mit einem ganz besonderen Traum, für den sie alles hergeben würde. Sie kämpft sich durch viele Rückschläge und muss auch viele Lästereien der anderen Reiterinnen über sich ergehen lassen. Doch sie bleibt sich ihrem Ziel immer treu. Zu ihrer großen Liebe „Storm Warning“ hat sie eine ganz besondere Beziehung. Beide können nicht ohne einander, was mir sehr ans Herz ging.

Der Handlungsverlauf war sehr spannend und verschiedene Wendungen, die ich nicht erahnen konnte, gaben mir immer wieder einen Anreiz, weiter zu lesen. Die erste Liebe und das Erwachsenwerden spielen hier auch eine Rolle, doch im Vordergrund zeigt sich die Liebe zum Tier und dem Reitsport. Aber auch familiäre Probleme werden hier angesprochen, mit denen Casey zu kämpfen hat.

Dieses Buch kann ich allen lesebegeisterten Pferdenärrinnen empfehlen, oder auch teilweise einigen Jungs, die dem Reitsport verfallen sind.

„One Dollar Horse“ ist der perfekte Auftakt einer Trilogie, der mich von Anfang an fesseln konnte und das, obwohl ich kein Pferdenarr bin. Mit viel Dramatik, Liebe und Hoffnung konnte mich dieses Buch begeistern. Eine absolute Leseempfehlung für Jung und Alt!


4,5 von 5 Vögel 


© Bildquelle: Freies Geistesleben Verlag

Lauren St John ist auf einer Farm, die in einem Wildreservat liegt, in Simbabwe, Afrika aufgewachsen. Eine Giraffe, zwei Warzenschweine und eine Horde Affen gehörten zu den Haustieren.
Heute lebt sie in London mit ihrem Bengalkater Max.
Evelies Schmidt traf sich mit Lauren St John in Frankfurt auf der Buchmesse und beschrieb das Leben der Autorin in dem Artikel Dieses aufregende Himmel, was mache ich jetzt bloß?-Gefühl für das Lebensmagazin a tempo im Mai 2012. (Textquelle: Freies Geistesleben Verlag)




Ich bedanke mich recht herzlich für dieses Rezensionsexemplar, welches ich durch 



erhalten habe sowie vielen Dank an den Verlag 




© 2013 Katis-Buecherwelt
*Preis z. Zt. der Veröffentlichung