Sonntag, 25. August 2013

[INTERVIEW] Im Autoren-Interview Manuela Evers + Gewinnspiel



Autoren-Interview mit
Manuela Evers
+
Gewinnspiel

Kleiner Steckbrief zur Person


© privat
Name: Manuela Obermeier
Geburtstag/Ort: November 1970 in München
Wohnort: Moorenweis
Homepage: www.freude-am-morden.de
Familienstand: verheiratet
Kinder: keine
Genre: Fantasy, Krimi, Horror
Pseudonyme: Manuela Evers, Mara Evers

Bisherige Veröffentlichungen: 
- Kurzgeschichten: „Gerechtigkeit“ in „Die erste Leiche vergisst man nicht“, 2005, ISBN-13: 978-3492245036

Spiel nicht mit den Kellerkindern“ in „Masken“, 2012, ISBN 978-3942026352

Ein Stück vom Paradies“ in „Eine Leiche auf Reisen“, 2013, ISBN 978-3943948097

- Roman: „Wiesngeister“, 2012, PersonalNovel (Mara Evers)


Ich mag: Nebelwetter; Knäckebrot mit Nutella und einem Klecks Sauerkirschmarmelade; Bücher, die mich die Zeit vergessen lassen; Splatter-Horrorfilme

Ich mag nicht: Menschen, die nicht über sich selbst lachen können; Nacktschnecken; wenn meine Katzen wieder einmal Flöhe haben; Gräten



25 Fragen an die Autorin


1. Stellen Sie sich doch bitte kurz einmal für meine Leser vor.
Ich bin ein Münchner Kindl, das schon von Kindesbeinen an verrückt nach Tieren war. Ich schrecke weder vor großen Hunden noch Schlangen oder Spinnen zurück. Nach einem Nomadenleben mit acht Umzügen
© privat
habe ich erst meinen Mann und zusammen mit ihm dann ein über hundert Jahre altes Haus mit großem Garten gefunden, in dem wir seit etwa zehn Jahren mit unseren Katzen, Hühnern und Fischen leben.

2. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen, und gab/gibt es noch andere Berufe die ausgeübt werden/wurden?
Ich schreibe beinahe „schon immer“. Etwa in der fünften Klasse habe ich meinen ersten Roman über ein schwarzes Wildpferd begonnen, der allerdings nach zwei Vokabelheftchen in der Versenkung verschwand. Das Schreiben hat mich aber nie losgelassen, auch wenn ich oft lange Pausen eingelegt habe.

Vom Schreiben leben kann ich allerdings nicht und so werde ich meinem Beruf - ich bin Polizeibeamtin - noch ein paar Jahrzehnte treu bleiben müssen.

3. Wenn Sie schreiben, wo tun Sie es am liebsten und wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Einen konkreten Arbeitsplatz habe ich nicht. Ich schreibe sehr gerne in Cafés, allerdings nur, wenn es nicht zu laut ist. Der Morgen ist dazu die beste Zeit, wenn alle noch ein wenig zerknittert in ihrem Kaffee rühren.
© privat, Gartenweg
Zuhause sitze ich am liebsten im Garten oder kuschle mich auf das Sofa. Manchmal sitze ich sogar an meinem Schreibtisch, aber das kommt eher selten vor.

4. Wenn Sie nicht gerade an einem Buch schreiben, was tun Sie dann gerne in Ihrer Freizeit?
Ich lese natürlich sehr viel und gern, fahre Rennrad und Motorrad, arbeite gern im Garten und habe vor Kurzem das Aquarelle malen für mich entdeckt. Ich bin sehr neugierig und probiere gern alles mögliche aus, so habe ich schon getöpfert, mit der Laubsäge gearbeitet, habe geboxt und bin Halbmarathon und Marathon gelaufen.

5. Wenn Sie selbst als Leserin unterwegs sind, welche Bücher lesen Sie am liebsten und was eher gar nicht?
Ich liebe Krimis (vorzugsweise aus Großbritannien und Skandinavien), Thriller und Fantasy, aber auch Romane über menschliche Schicksale. Chick Lit und Erotik sind dagegen so gar nicht mein Ding.

6. Haben Sie einen Lieblingsfilm oder ein Film der Ihnen aus der Kindheit gerade spontan einfällt, der gerne gesehen wurde und weshalb?
The Sixth Sense“ fällt mir da ganz spontan ein. Ich liebe diesen Film wegen des überraschenden Endes und der Szenen, die auf den ersten Blick so eindeutig erschienen und dann - wenn man die Auflösung kennt - eine zweite Bedeutung bekommen.

7. Wenn Sie ein Tier wären, welches wäre es und weshalb?
Ein Esel. Erstens habe ich schon graue Haare und zweitens sind Esel viel klüger, als man landläufig meint.
© privat
Außerdem haben sie durch ihren Ruf, stur und eigensinnig zu sein, fast absolute Narrenfreiheit und können sich beinahe alles erlauben.

8. Haben Sie ein Idol ? Wenn ja wer und weshalb?
Mein Autoren-Idol ist Jo Nesbo, weil er unheimlich lebendige und echte Figuren erschaffen kann, die mich voll in ihren Bann ziehen, mit denen ich mitfiebere und mitleide und über deren Dummheiten ich mich manchmal fürchterlich ärgern kann.



9. Gibt es ein Sprichwort, welches Sie durch ihr Leben begleitet?
Carpe diem begleitet mich zwar nicht mein ganzes Leben, aber seit einigen Jahren. Es bedeutet für mich, die Verwirklichung seiner Träume nicht auf „irgendwann später“ zu verschieben, sondern hier und jetzt anzupacken. „Irgendwann später“ ist meistens zu spät.

10. Gibt es ein Lieblingsreiseziel, wenn ja welches und warum gerade dieses?
Ich liebe Schottland. Die Landschaft ist einzigartig, so rau und teilweise unwirklich und doch wunderschön, so dass ich stundenlang an einer Stelle sitzen und die Landschaft betrachten könnte. Die Menschen dort sind unheimlich offen und gastfreundlich und man kommt ganz leicht mit ihnen ins Gespräch.

11. 10 Dinge die Sie in Ihrem Leben noch erreichen oder gerne tun möchte!

1. Einen Bestseller schreiben (das gehört in die Rubrik „Größenwahn“). 

2. Meinen Krimi um meine Münchner Ermittlerin Toni Stieglitz bei einem Verlag unterbringen. 

3. Mit dem Wohnmobil ein paar Monate durch Schottland fahren. 

4. Durch den Central Park in New York spazieren. 

5. Mit dem Motorrad nach Südfrankreich fahren. 

6. In einer alten Propellermaschine mitfliegen. 

7. Noch einmal mit dem Rad durch Schottland fahren. 

8. Zwei oder drei Hunde haben. 

9. So viel Erfolg als Autorin haben, dass ich nur noch den halben Tag in die Arbeit gehen muss und den Rest mit Schreiben verbringen kann. 

10. Noch einen Bestseller schreiben. 


12. Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich Ihre Leser freuen?
Ich überarbeite den zuvor erwähnten ersten Krimi um Toni Stieglitz und schreibe abwechselnd an einem Horror-Roman um eine Dämonin, die ihren Hunger einfach nicht in den Griff bekommt und an einem phantastischen Roman, in dem bayerische Sagengestalten und König Ludwig II die Hauptrolle spielen.

13. Ein besonderes Ereignis in Ihrem Leben?
© privat
Als ich das erste Mal vor Publikum gelesen habe. Ich bin vor Angst beinahe gestorben, aber es hat dennoch unheimlich viel Spaß gemacht.

14. Eine peinliche Situation, worüber Sie heute lachen können?
Ich war damals vierzehn oder fünfzehn. Meine Freundinnen und ich sind damals jeden Sonntag auf eine Rollschuhbahn gegangen, hauptsächlich um die Jungs zu sehen, in die wir alle fürchterlich verknallt waren. Einmal saßen alle in einer Ecke zusammen und ich wollte mit einer besonders eleganten Drehung stoppen, um bei meinem Schwarm Eindruck zu schinden. Dummerweise bin ich ausgerutscht und mit einem mächtigen Bauchplatscher gelandet. Ich dem Moment habe ich mir gewünscht, dass sich einfach nur der Boden unter mir auftut, heute würde ich zu gern mein knallrotes Gesicht sehen.

15. In welcher Stadt außer Ihrem Geburts- und Wohnort, könnten Sie es sich vorstellen zu leben, und weshalb?
In Telegraph Cove, ganz im Norden von Vancouver Island in British Columbia/Kanada. Es ist eine winzige
© privat; Am Teich
Kleinstadt, ein echtes kanadisches Klischee, wo das Frühstück (wie überall in kanadischen Kleinstädten) so viele Kalorien enthält, dass es für drei Tage reicht, und wo im Sommer auf einen Einwohner drei Touristen kommen. Ob ich es wirklich auf Dauer dort aushalten würde, weiß ich nicht, aber ich würde es gern versuchen.

16. Erzählen Sie uns doch etwas über Ihr aktuelles Buch. Wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus?
Die Idee hatte ich bereits vor über zwanzig Jahren. Ich hatte damals nur eine grobe Vorstellung von einer jungen Frau, die in eine andere Welt geschleudert und dort mit Kräften konfrontiert wird, denen sie zunächst nicht gewachsen ist und deshalb großes Unheil heraufbeschwört.

Ich bin ziemlich planlos an das Schreiben gegangen und hatte jahrelang kein richtiges Ende vor Augen, weshalb ich mich mit schöner Regelmäßigkeit in Sackgassen geschrieben und den Roman immer wieder auf Eis gelegt habe. Erst, als ich den Roman von vorne bis hinten durchgeplottet, sprich die Handlung vorgezeichnet hatte, klappte es wieder mit dem Schreiben.

Ich recherchiere immer wieder, wenn ich vor einem konkreten Problem stehe, zum Beispiel welche Strecke man pro Tag zu Pferd zurücklegen kann, wie schnell eine Krähe fliegt und so weiter.

17. Wie lange schreiben Sie Durchschnittlich an einem Roman? Und wie sieht der Werdegang von der Entstehung der Idee bis zur Veröffentlichung aus?
Das ist ganz unterschiedlich. „Die Magie des schwarzen Drachen“ brauchte mehr als zwanzig Jahre, die „Wiesngeister“ dagegen waren ein regelrechter Schnellschuss; es dauerte nur sieben Monate von der ersten Idee zum veröffentlichten Roman.

Manche Ideen überfallen mich beinahe fertig, sprich ich habe einen konkreten Verlauf vor Augen. Manchmal habe ich aber nur eine vage Idee oder eine kurze Episode, aus der ich dann Schritt für Schritt einen Roman
© privat
spinne. So war es zum Beispiel bei „Dämonenhunger“. Am Anfang stand hier die Kurzgeschichte „Spiel nicht mit den Kellerkindern“, aus der sich langsam aber sicher die Romanidee entwickelt hat.

Oft ändere ich auch während des Schreibens den Verlauf des Romans, wenn ich eine bessere Idee habe oder wenn sich etwas nicht richtig rund anfühlt.

18. Wie war es, als Ihr erstes Buch veröffentlicht wurde? Werden Sie oft in der Öffentlichkeit erkannt?
Im ersten Moment war es ein völlig unwirkliches Gefühl. Irgendwie konnte ich den Namen auf dem Buchcover nicht mit mir als Person in Verbindung bringen. Doch dann brach die Freude durch und ich konnte nicht mehr aufhören zu grinsen. In der Öffentlichkeit werde ich nicht erkannt, so berühmt bin ich (noch?) nicht.

19. Wie geht Ihre Familie damit um, dass sie in den Medien präsent sind?
--- Ich bin nicht in den Medien präsent, deshalb erübrigt sich diese Frage, denke ich. ---


20. Die neue Generation ist das ebook, was halten Sie persönlich davon und wie sehen Sie die Entwicklung? Ich gehöre noch zu den Menschen, die am liebsten ein „richtiges“ Buch in Händen halten wollen. Aber ich
© privat; Manuelas Bücherregal
muss gestehen, dass ebooks schon sehr praktisch sind, weil sie einfach nicht so viel Platz brauchen und man sie auch auf dem Smartphone lesen kann. In Entwicklungsprognosen bin ich ausgesprochen schlecht. Ich war ja auch fest der Meinung, dass sich die CD niemals gegen Vinyl durchsetzen kann …



21. In Ihrer aktuellen ebook-Serie geht es um Magier und Drachen. Wie entstand die Idee dazu oder wie kam es zu dem Interessengebiet?
Wie genau es zu der Idee kam, kann ich gar nicht sagen. Magie und magische Wesen haben mich schon immer fasziniert. Drachen sind für mich die magischen Wesen schlechthin und stehen für Ursprünglichkeit und Unbezähmbarkeit, und wenn ein Mensch sich einbildet, Drachen beherrschen zu können, kann das eigentlich nicht gut gehen. Aus diesem Gedanken und den Figuren, die eines Tages einfach „da“ waren, hat sich dann die heutige Geschichte entwickelt.

22. In Ihrem ebook sind eine Menge Charaktere mit sehr schönen Namen wie Mara, Nachtlied, Slaithan, Nurannon und Bailoth… wie sind Sie auf diese Namensgebungen gestoßen? Gibt es da Zusammenhänge, oder Erinnerungen?

Nein, es gibt keine Erinnerungen oder Zusammenhänge mit Erlebnissen, tatsächlichen Personen oder ähnlichem. Manche Figuren tauchten eines Tages einfach auf und haben ihre Namen sozusagen im Gepäck. So war es zum Beispiel bei Mara, Slaithan und Nachtlied. Figuren und Namen fühlten sich sofort stimmig und richtig an, da gab es für mich keinen Zweifel.

Bei Nurannon war es etwas anders, da hatte ich zunächst die Figur, aber ohne passenden Namen. Ich wollte einen eher dunklen Klang, und habe mit den Lauten herumexperimentiert, bis ich die Kombination gefunden habe, die zu der Vorstellung passte, die ich von seinem Aussehen und seinen charakterlichen Eigenschaften hatte.

Bei Bailoth wiederum war zuerst der Name da, dann kam die Figur dazu. Ich schreibe mir auch oft Namen auf, ohne dass ich eine konkrete Figur dazu habe. Da kann es schon einmal sein, dass ich mitten in einem Film oder einem Gespräch zu Stift und Zettel greife, weil mir gerade ein toller Name untergekommen ist. Mein Mann hat sich zum Glück mittlerweile daran gewöhnt.

23. Wann wird der zweite Teil der Serie erscheinen, und wie viele Teile sind derzeit in Planung?
Der zweite Teil soll spätestens im Oktober erscheinen, und wie viele Teile es insgesamt werden, entscheiden die Leser. Ich habe jedenfalls noch eine Menge Ideen auf Lager.

24. Sie schreiben nicht nur im Genre Fantasy, sondern auch im Krimi/Horrorbereich. Was fasziniert Sie an diesen beiden Genres, die doch recht unterschiedlich sind?
An Krimis mag ganz vereinfacht gesagt den Kampf Gut gegen Böse, wobei das nicht nur für die Haupthandlung (also Polizei/Detektiv gegen Bösewicht) sondern auch für die Figuren an sich gilt. Ermittlerfiguren müssen Ecken und Kanten haben und sich über Regeln und Konventionen hinwegsetzen, um zum Ziel zu kommen. Ich liebe es, die Konflikte der Personen mitzuerleben, sowohl die privaten als auch die dienstlichen. Deshalb liebe ich Jo Nesbos „Harry Hole“ so sehr, weil er kein strahlender Held ist, sondern vieles falsch macht und stets auch gegen sich selbst kämpft.
© privat; Leni


An Horror reizt mich die Vorstellung, dass hinter einem normalen menschlichen Äußeren Monster oder Spukgestalten lauern, die sich heimlich in das Leben der Menschen schleichen und dort für Angst und Schrecken sorgen. Wer weiß denn schon wirklich, was hinter der Tür seines Nachbarn vor sich geht?


25. In Ihrer Freizeit fotografieren Sie gerne, welches ist Ihr Lieblingsmotiv?
Am liebsten fotografiere ich Landschaften und Gebäudedetails wie zum Beispiel abgeplatzte Fassaden, besondere Türklinken und so weiter. Ich versuche die Dinge, die man nicht auf den ersten Blick sieht, im Bild festzuhalten.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin Manuela Evers bedanken. 
Als erstes für den ganz lieben Kontakt, der zahlreichen Beantwortung meiner Fragen und auch dem zahlreichen Bildmaterial. Besonders die Kinderbilder finde ich zuckersüß und freue mich, diese hier veröffentlichen zu dürfen.

Vielen herzlichen Dank Manuela!

Für das bereitgestellte Verlosungsexemplar möchte ich mich auch recht herzlich bedanken. Vielen lieben Dank an den 






Wie könnt Ihr gewinnen?

1.) Beantwortet die Gewinnspielfrage und füllt das Gewinnspielformular komplett aus, und schon landet Ihr im Lostopf!
(Die Antwort wird bei der Verlosung veröffentlicht)

Wichtiger Hinweis:
Ich werde Eure Email-Adresse im Gewinnfall an den Verlag weiterleiten, zur Übersendung des Gewinns. Die Daten werden nach dem Versenden unwiderruflich gelöscht.


Gewinnspielfrage:
Von welchen Tieren erzählt Mara`s Date mit leuchtenden Augen? 
(Hinweis: Die Lösung findet Ihr in der Leseprobe "Blick ins Buch" ***KLICK***)


Einsendeschluss ist der 31.08.2013 um 23:59 Uhr




Sollte das Formular einmal nicht dargestellt sein, so könnt Ihr dieses auch HIER erreichen!


Teilnahmebedingungen:
1.) Es darf jeder teilnehmen der das 18. Lebensjahr vollendet hat, oder aber bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Eltern besitzt.
2.) Der Gewinn wird innerhalb einer Woche nach der Verlosung per email versendet.

3.) Die emailadresse sowie das Wunschdateiformat wird an den Verlag weitergegeben, zur Übersendung des Gewinns und anschließen werden alle Daten gelöscht. Mit der Teilnahme sind Sie damit einverstanden, das die Daten an den Verlag weitergegeben werden.
4.) Die Verlosung wird innerhalb von 1-3 Tagen nach Einsendeschluss ausgelost und die Gewinner werden hier bekanntgegeben.
5.) Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden
6.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen



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