Montag, 25. Februar 2013

[Rezension] Alice Kuipers - Sehen wir uns morgen?



(Weitere Informationen KLICK aufs Cover)


Erschienen: 22. Oktober 2007
Seitenzahl: 443 Seiten
Format: Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3810510631
Preis: ab 6,95 Euro
Verlag: Krüger











Klappentext:
Claire und ihre Mutter verpassen sich ständig. Dann hinterlassen sie sich Nachrichten an der Kühlschranktür mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus ihrem Leben.
Bis die Mutter eines Tages eine Entdeckung macht, nach der nichts mehr ist wie zuvor. Und Mutter und Tochter auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen müssen als bisher ... (Textquelle: amazon.de


(Blick ins Buch)
Zum Buch: 
Das Cover ist aufgemacht wie ein alter Kühlschrank, an dem ein Post it Zettel klebt mit dem Titel. Die Gestaltung im inneren des Buches ist ebenfalls in dem Stil des Kühlschrankes vom Innenraum abgebildet. Auf der linken Seite sieht man immer die Regale mit einigen Lebensmitteln, rechts davon sind die Zettel mit den Briefen. Mir hat diese Aufmachung sehr gut gefallen und es fällt einem dadurch sehr leicht, sich in diese Situation einzufinden.



Erster Satz:
„Hallo Claire-Bär! … Wir brauchen: Milch, Äpfel, Bananen, Avocado, Zwiebeln, Kartoffeln, Tomaten, Pilze, Karotten und Kaninchenfutter für Peter, Hackfleisch, Brot, Saft – deiner Wahl!“

Meine Meinung:
Claire gerade mitten in der Pubertät, lebt bei ihrer Mama, die in einem Krankenhaus, auf einer Geburtsstation arbeitet zusammen. Die beiden sehen sich nur sehr selten, und man kann sagen, die beiden leben eher nebeneinander her, als miteinander. Dennoch halten sich die beiden mit kleinen Briefen immer auf dem laufenden, die sie an die Kühlschranktür heften.
Doch bald schon werden nicht nur noch Einkaufslisten oder aus dem Berufs- und Schulleben berichtet, denn Claire`s Mutter entdeckt einen Knoten in der Brust. Die Diagnose ist schnell gestellt und es folgen sehr emotionale Briefe. Über den Zustand, wie es der Mutter geht, um Ängste und über das was werden wird.

Diese Zettelgeschichte hat mich sehr berührt, dennoch auch sehr traurig gemacht. Nicht nur, dass die beiden sich auch in der schweren Zeit immer mehr Briefe schreiben, als miteinander zu reden, fand ich traurig, aber hier sieht man auch mal wieder, dass Briefe schreiben, mehr ausdrückt, als mit Worten, vor allem war es hier für die Betroffenen am einfachsten sich auszudrücken .

An einigen Stellen habe ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, dennoch bleibt in den Zeilen dazwischen eine Menge, die man sich als Leser denken kann, was die Autorin auch so wie ich annehme so gewollt hat.


Foto: © Joe Kuipers

Zur Autorin: 
Alice Kuipers wurde 1979 in London geboren, studierte in Manchester und lebt heute in Saskatoon in Kanada. Sie hat Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften und als Radioproduktionen veröffentlicht. „Sehen wir uns morgen?“ ist ihr erster Roman. (Textquelle: Klappentext Buch)







Fazit: 
Eine sehr emotionale Geschichte um den Kampf einer schweren Krankheit, Liebe und die Lust am Leben.


Meine Wertung:

4,5 von 5 Vögeln


© Katis-Buecherwelt