Donnerstag, 17. Januar 2013

[Rezension] Aimee Carter - Das göttliche Mädchen (Band 1)


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Erschienen: 10. Mai 2012
Seitenzahl: 298 Seiten
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3862783267
Preis: 9,99 Euro 
Hörprobe







Klappentext:
Du kannst das Leben deiner Mutter retten wenn du als Wintermädchen bestehst!
Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so ... unendlich traurig zu sein.
Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, der Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt. (Textquelle: amazon.de)

Zum Buch:
Das Cover wirkt sehr mystisch und düster durch die dunklen grünen Farben des Waldbodens, wird jedoch von dem hübschen Mädchen, in einem weißem Kleid, wieder etwas frischer hervorgehoben und erweckt den göttlichen Teil.
Die Schrift ist mit einigen Verzierungen und der glänzenden Folie sehr gut hervorgehoben, was auf der Rückseite auch noch einmal übernommen wurde. Im Buchrücken ist ebenfalls das Bild des Mädchens abgebildet, was sehr schön aussieht wenn man das Buch im Regal stehen hat.
Das Format des Taschenbuches ist etwas breiter als normal, liegt dennoch sehr gut in der Hand.

Erster Satz:
„Wie ist es diesmal passiert?“

Meine Meinung:
Dies ist der erste Teil der Goddess Test Serie von Aimee Carter, einer Mystery-Fantasy Serie.

Die Hauptfigur Kate, eine junge Frau, bangt um das Leben ihrer krebserkrankten Mutter. Sie kann sie einfach nicht loslassen und geht daher ihrer Mutter auch immer wieder aus dem Weg, wenn es um dieses Thema geht. Als sie nach Eden ziehen, lernt Kate den attraktiven aber auch mysteriösen Henry kennen, wenn auch nicht zu einem gerade prickelnden Ereignisses. Doch sofort fühlt sich Kate zu ihm hingezogen und erfährt, dass er Hades ist, ein griechischer Gott der Unterwelt.
Henry will ihr helfen, mehr Zeit mit ihrer Mutter zu bekommen, aber dafür muss sie 6 Monate im Jahr bei ihm leben und sieben Prüfungen bestehen. Prüfungen die man im ersten Augenblick nicht als solche erkennt, aber sich erahnen lassen und im weiteren Geschehen der Geschichte aufgeklärt werden.

Die Freundschaft zu James und auch Ava gestaltet sich sehr zügig, was mir leider etwas zu schnell ging, da ich erst dachte, oje … die werden sich nicht gern haben, doch dann auf einmal will Kate alles für Ava tun und sind beste Freundinnen. Dies kam mir zu schnell und war auch etwas unrealistisch.

Die heranbahnende Liebesgeschichte zwischen Kate und Henry ist sehr aufregend und auch spannend, sowie die Geschichte mit den Prüfungen, ob Kate es nun bestehen wird und was einem noch so alles im Laufe der Geschichte erwartet, hat mir doch sehr gut gefallen.

Bisher habe ich mich noch nicht sehr viel mit dem Thema Mythologie beschäftigt, daher war ich auch sehr neugierig auf diese Geschichte, über die großen Götter Griechenlands, hier spezialisiert auf Hades und Persephone.
Am Ende des Buches erhält man eine Auflistung der Götter, zugeordnet zu den Charakteren, was ich sehr informativ fand, jedoch anrate, dies nicht vorab zu lesen, da einem damit schon einiges an Spannung genommen wird. Schön hätte ich es noch gefunden, für jemanden wie mich, der sich nicht so gut mit den Göttern auskennt, um welchen es sich handelt wie z.B. Aphrodite = Göttin der Liebe, anstatt diese zu den Charakteren zuzuordnen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und die Geschichte fand ich sehr vielversprechend, obwohl der Klappentext einem bei den sieben Prüfungen etwas anderes erwarten lässt.

Die griechischen Mythologie wird einem auch etwas nahe gebracht, was mir sehr gut gefallen hat. Die Beschreibungen der Orte und Landschaften sind für mich sehr gut beschrieben worden, und sehr gut vorstellbar.

Ein für mich recht gelungener Auftakt einer neuen Reihe, mit kleinen Fehlern, die auf mehr hoffen lässt, und ich mit Sicherheit weiter verfolgen werde.
© Foto: Onyonet Photo Studios 


Zur Autorin:
Aimèe Carter wurde 1986 in Michigan geboren, wo sie heute noch lebt. Bereits mit elf Jahren hat sie angefangen, Romane zu schreiben. Sie geht gerne ins Kino, spielt mit ihren Hunden und liebt es, jeden Morgen das Kreuzworträtsel in der Zeitung zu lösen. (Quelle: Mira Taschenbuch Verlag)




Fazit:
Eine emotionale Geschichte über Liebe und Freundschaft, mysteriösen Ereignissen, einer fantastischen Welt der Götter. Spannend und berührend .. ein für mich sehr unterhaltsames Buch, was Lust auf den nächsten Teil macht!

Danksagung:
Ich bedanke mich beim Mira Taschenbuch Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar. Vielen herzlichen Dank!


Meine Wertung:


4,5 von 5 Vögel

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