Mittwoch, 2. Januar 2013

[Rezension] Rachel Hartmann - Serafina - Das Königreich der Drachen




Erschienen: 19. November 2012
Seitenzahl: 512 Seiten
Format: Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3570152690
Preis: 17,99 Euro
Leseprobe
Verlag: cbj Verlag







Klappentext:
Kann EIN Mädchen ZWEI Welten vereinen?

Die Drachen könnten die Menschen vernichten. Doch sie sind zu fasziniert von ihnen. Dies ist die Basis des fragilen Friedens zwischen beiden Völkern, die jäh brüchig wird, als der Thronanwärter ihres gemeinsamen Königreichs brutal ermordet wird – auf Drachenart. Die junge Serafina hat guten Grund, beide Parteien zu fürchten. Hütet doch das erst seit kurzem am Hofe lebende Mädchen selbst ein Geheimnis. Als sie in die Mordermittlungen verwickelt wird, kommt der scharfsinnige junge Hauptmann der Garde, Lucian Kiggs, ihm gefährlich nahe und droht, ihre Verstrickung mit der Welt der Drachen zu enthüllen und ihr ganzes Leben auf immer zu zerstören. (Textquelle: Amazon.de)

Zum Buch:
Das Cover finde ich sehr ansprechend. Serafina im Vordergrund, man sieht das Schuppenband und im Hintergrund einen gewaltigen Drachen. Die Farben sind sehr stimmig in Blautönen gehalten. Eine sehr schöne Aufmachung des Buches, und es zieht einen magisch an. Schade fand ich, dass bei diesem Buch kein Lesebändchen vorhanden war.

Erster Satz:
„Ich erinnere mich an meine Geburt.“

Meine Meinung:
Rachel Hartmann beginnt mit Serafina – Das Königreich der Drachen den Auftakt einer neuen Drachenfantasyreihe.

Drachen und Menschen führen ein gemeinsames Leben, der Kampf ist niedergelegt seit Jahren. Nun steht die Friedensverlängerung der beiden Völker an. Der Ardmagar Comonot wird erwartet um den Friedensvertrag zu erneuern, doch kurz vorher wird Prinz Rufus ermordet. Das Haupt des Prinzen ist spurlos verschwunden, und die Menschen gehen direkt davon aus, dass es ein Drache gewesen sein muss. Steht nun der Friedensvertrag auf der Kippe?

Serafina, ist eine wundervolle Person. Sie ist klug und sehr stark, aber auch sehr verletzlich. Sie muss einiges ertragen, dennoch wirkt sie immer stark und gefasst. Als Leser leidet und freut man sich mit ihr. Einen ganz besonderen Draht hat Serafina zur Musik, genauso wie ihre verstorbene Mutter.
Auch die anderen Persönlichkeiten sind sehr schön ausgearbeitet worden, und man mag im Verlaufe der Geschichte die Personen richtig ins Herz schließen.
Jedoch fand ich einen Charakter leider gar nicht so anziehend (Imlann), jedoch war ich auch etwas enttäuscht über sein handeln und der viel zu wenigen Informationen zu diesem Charakter.

Als ich den Prolog gelesen habe, war ich total begeistert und konnte es kaum noch erwarten die Geschichte endlich zu lesen. Doch schnell kam ich wieder auf dem Boden, denn ich wurde sprichwörtlich von Fremdwörtern erschlagen. Zudem folgten ganz viele Charaktere, die man sich erst einmal alle heraussuchen und zuordnen musste. Viele Handlungen und Hintergründe konnte ich nur schwer verstehen, wie z.B. den Gedankengarten von Serafina, indem sie sich zurückzog, war mir immer wieder ein Rätsel.

Bis etwas über die Mitte des Buches passierte nicht wirklich etwas, was einem das Buch schon sehr lang erschien. Danach wurde es kurzweilig spannender, leider verflog diese sehr schnell wieder, wo man sich nach einer solch langen Einführung schon mehr erhofft hatte.

Auch hier gibt es eine Liebesgeschichte und diese hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich es mir etwas anders vorgestellt habe, aber auf den nächsten Band wenigstens in der Hinsicht spannend bleibt.

Es bleiben für mich noch einige Fragen offen, da es mir zum Anfang hin wirklich sehr verwirrend beschrieben war, zu viele Informationen, zu schnell erläutert und viel zu viele Fremdwörter und der ungewohnte Schreibstil, an den man sich auch erst einmal gewöhnen musste.

Leider habe ich das Personenverzeichnis/Glossar erst am Ende des Buches entdeckt, schön wäre hier gewesen, dass zum Anfang hin ein Hinweis darauf gegeben würde, denn dies hätte es einem leichter gemacht einige Dinge besser zu verstehen.

Trailer zum Buch:


© privat

Zur Autorin:
Rachel Hartmann spielte bereits als Kind Cello und synchronisierte zusammen mit ihrer Schwester Mozartopern. Das berühmte Renaissancelied „Mille Regretz“ inspirierte sie zu ihrem Debütroman, in dem Musik eine große Rolle spielt. Während sie „Serafina“ schrieb, hörte sie mittelalterliche italienische Polyphonien, bretonische Dudelsack-Rock, progressive Metalmusik, lateinamerikanische Barockmusik und gälischen Sean-nos-Gesang. Rachel Hartmann lebt mit ihrer Familie in Kanada. (Quelle:cbj Verlag)



Fazit:
Eine wundervolle Geschichte, die für mich leider nicht ganz so gut umgesetzt wurde, da es an manchen Stellen doch recht langsam voran ging, was ich nun auf den Auftakt der Serie schiebe. Dennoch hat mir die Grundgeschichte und die verbundene Liebesgeschichte sehr gut gefallen und es macht mich neugierig, wie es in zweiten Teil weitergehen wird.

Danksagung:
Ich bedanke mich beim BuecherTreff-Team für die Organisation der Leserunde zu diesem Buch und dem cbj Verlag, für dieses Leseexemplar. Vielen lieben Dank!



Meine Wertung:

3,5 von 5 Vögel

© Katis-Buecherwelt