Freitag, 24. Mai 2013

[REZENSION] Regina Dellit - Arabella und ein halbes Dutzend



Arabella und ein halbes Dutzend von Regina Dellit


(Weitere Informationen zum Buch
KLICK aufs Cover)

Titel: Arabella und ein halbes Dutzend
Autorin: Regina Dellit
Genre: Jugendbuch
Erschienen: 15. April 2011
Seitenzahl: 160 Seiten
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3828029248
Preis: 11,90 Euro
Leseprobe
Verlag: Frieling






Klappentext:
Arabella ist 15 Jahre alt und steckt voll in der Pubertät. Sie hat pinkfarbene Haarsträhnen, zu viel Schminke im Gesicht, eine Ratte namens Grambambuli und selbstverständlich eine große Klappe. Mit ihrer ordnungsliebenden Mutter Felicitas muss sie so manchen Kampf ausfechten. Eines Tages erfährt Arabella, dass sie von ihrem unbekannten Vater ein großes Anwesen mit einem halben Dutzend Schlittenhunden erbt. Als sie und ihre Mutter sich das Grundstück ansehen wollen, treffen sie auf Frederik und seinen Vater Lukas, die das Anwesen verwalten. Durch einen unverhofften Kälteeinbruch sind Arabella und Felicitas gezwungen, das Wochenende auf der Hundefarm zu verbringen. Ein großes Abenteuer beginnt, bei dem Arabella sowohl die Schlittenhunde als auch den charmanten Frederik näher kennenlernt. Und plötzlich verändert sich ihr ganzes Leben ... (Quelle: amazon.de)

Zum Buch:
Das Cover ist sehr schlicht gehalten und zeigt eine Schneelandschaft mit einem Schlittenhund Gespann. Das Cover wirkt zum Anfang sehr unscheinbar, jedoch hat es mir während des Lesens immer mehr gefallen und ich habe sehr gerne darauf geschaut. Der Schriftzug passt perfekt und hinterlässt einen jugendlichen Charme.

Erster Satz:
„Mit einem schon oftmals praktizierten Tritt kickte Arabella die Wohnungstür hinter sich zu.“

Meine Meinung:
Arabella`s Leben verändert sich von einem Tag auf den anderen. Sie gerät immer wieder mit ihrer Mutter aneinander, ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Doch dann erhält sie Post von einem Notar, der sie als Erbin ausfindig gemacht hat. Ihr Vater hatte einen tödlichen Unfall und hat ihr somit ein riesen Grundstück vererbt. Doch damit nicht genug, es gehören noch ein halbes Dutzend Schlittenhunde dazu.

Arabella und ihre Mutter Fe, fahren direkt nach dem Termin beim Notar zum Grundstück und wollen es sich nur kurz ansehen. Doch dann lernt sie dort Frederik und seinen Vater Lukas kennen und nicht nur ein halbes, sondern ein ganzes Dutzend Schlittenhunde kennen. Durch einen unvorhersehbaren Schneefall, sind Arabella und Fe gezwungen, dort zu bleiben und das Abenteuer beginnt. Arabella hat Angst vor den Hunden, ihre Mutter nervt einfach nur und dann passiert auch noch ein Unfall.

Diese Geschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Durch den sehr flüssigen Schreibstil der Autorin, fällt es einem sehr leicht, in die Geschichte einzutauchen. Ich konnte förmlich den Schnee riechen und mich in Arabella hineinversetzen, aber ich fing auch an zu träumen, wie es wohl wäre, wenn ich an ihrer Stelle wäre.

Die Charaktere sind für mich etwas zu schwach dargestellt, gerne hätte ich Arabella näher kennengelernt, oder aber ihre Mutter. Doch dieses nimmt der Geschichte in keinster Weise den Lesespaß.

Arabella habe ich als eine ziemliche Zicke gesehen, die aber auch im inneren anders sein kann, sie steckt nun mal mitten in der Pubertät und das ist bekanntlich nicht ganz einfach. Fe ihre Mutter ist eine sehr sorgenvolle Person, und in Arabellas Augen nur am Nerven.

Es gab auch einige Stellen an denen ich schmunzeln musste, und habe sogar selbsterlebtes entdeckt, was für mich diese Geschichte sehr realitätsnahe gebracht hat. Eine Geschichte die nicht nur junge Leser sondern auch die Erwachsenen begeistern wird. 

Zur Autorin:
Bildmaterial amazon.de; Weitere
Informationen zur
Autorin KLICK aufs Bild
Die 1948 in einem kleinen thüringischen Dorf geborene Autorin arbeitete nach ihrer Ausbildung mehrere
Jahre als OP- und Anästhesieschwester. Nach einem externen Studium war sie sowohl in einem Kinderheim als auch in der Jugendhilfe tätig. Zudem engagierte sie sich ehrenamtlich in verschiedenen sozialen Bereichen und war Mitglied eines Laienspieltheaters. Sechs Jahre vor Rentenbeginn wurde sie Jugendleiterin in einem Jugenddorf in den Alpen. Nebenher schrieb sie Drehbücher und Theaterstücke, bildete sich im Fernstudium für die Bereiche Schreiben und Videoproduktion weiter, drehte mit ihrem Mann Filme und studierte mit Kindern und Jugendlichen Theaterstücke ein. Heute lebt die sechsfache Mutter wieder in Thüringen.(Textquelle: amazon.de)




Fazit: 
Eine bezaubernde und humorvolle Geschichte, über ein besonderes Erbe, einer abenteuerlichen Schlittenhundfahrt und neu gewonnener Freundschaft. Ein absoluter Lesegenuss nicht nur für junge Leser.  

Danksagung:
Ich bedanke mich recht herzlich beim Frieling Verlag, für das bereitgestellte Rezensionsexemplar. Vielen lieben Dank. 


Meine Wertung:

4,5 von 5 Vögeln



© 2013 Katis-Buecherwelt


 

Kommentare:

  1. Schöne Rezi! :) Mir hat das Buch auch gefallen und bei dem Cover ging es mir genauso. Am Anfang hat es mir nicht so gut gefallen, aber beim lesen hat sich das dann irgendwie geändert.
    Liebe Grüße
    Steffi

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    1. Ja man schaut automatisch während des lesens immer wieder auf das Cover und fängt an zu träumen. Und umso genauer man es sich ansieht, um so mehr Einzelheiten erkennt man darauf. :-)
      Aber ich denke, das wenn es auf einem Tisch im Buchladen liegen würde, würde es leicht übersehen. Aber meistens wenn es nicht so arg auffällt, sind dort die schönsten Geschichten zu finden

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