Donnerstag, 4. Oktober 2012

[Rezension] Sylvie Wolff - Wolfswasser



Erschienen: 29. September 2012
Format: ebook
Seitenzahl: 214 Seiten
 ASIN: B009JUBCJK
Preis: 3,99 Euro
Verlag: kdp










Klappentext:
Was würdest du tun, wenn du dich veränderst, wenn ein Teil von dir zu einem Wolf werden will? Würdest du Gestaltwandlung für möglich halten und dich den Wölfen anschließen? Oder zu einem Arzt flüchten und hoffen, dass du „nur“ verrückt bist? Aber was ist, wenn du ausgerechnet diese Fähigkeiten brauchst, um deine große Liebe zu retten?

Eigene Inhaltsangabe:
Lena lebt zusammen mit ihrer Mutter, ihr Vater Rolf hat die Familie vor einigen Jahren verlassen, was ihrer Mutter sehr zugesetzt hat. Lena ist gerade 16 Jahre alt geworden und feiert alleine mit ihrem besten Freund Mark. Doch Lena spürt schon lange, dass nicht nur Freundschaft zwischen den beiden ist. Die beiden kommen sich in der Geburtstagsnacht endlich näher.
Doch Lena hat etwas seit einiger Zeit was sie unruhig macht. Sie erfährt, dass ihr Vater Rolf wegen einer geistigen Krankheit die Familie verlassen hat und auf einmal hört Lena auch Stimmen und kann die Wirklichkeit nicht mehr von ihren Träumen unterscheiden. Ihr Körper fängt an sich zu verändern und sie lässt sich freiwillig in eine Klinik einweisen, aus Angst sie könnte auch eine geistige Krankheit von ihrem Vater geerbt haben.
Doch eines Nachts verändert sich ihr Körper und sie flieht aus der Klinik in den Wald, wo sie dann auch die Stimme in ihrem Kopf, als Goran einem Werwolf kennenlernt. Lena ist eine Gestalten-wandlerin, eine Königin und soll Goran`s Gefährtin werden. Doch führt Goran wirklich nur gutes im Schilde? Und die andere Stimme in Lena`s Kopf, die angebliche Bedrohung von dem fremden Rrou, der ihr ebenfalls zu folgen scheint … was für einen Nutzen sucht er in Lena? Wie wird Mark darauf reagieren und hat die Liebe eine Chance?

Zum Buch:
Das Cover ist schlicht gehalten, jedoch total passend und aussagekräftig. 

Meine Meinung:
Die Autorin versteht es den Leser von der ersten Seite an, in deren Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und man mag es ungern aus der Hand legen. Während der Geschichte versucht man sich schon seine Gedanken zusammenzulegen und meint, man wüsste wohin uns diese Reise in dem Roman führt. Doch so einfach ist es nicht und bis zum Ende hin, kann man den Verlauf der Geschichte kaum erahnen, was den Reiz des Weiterlesens enorm steigert.
Die einzelnen Protagonisten werden dem Leser sehr gut dargestellt, sowie auch die Schauplätze. Der Leser kann direkt in die Geschichte eintauchen und sich alles bildlich vorstellen, was für mich dieser Roman so wunderbar macht und selbst nach Tagen ist die Geschichte immer noch sehr präsent und man denkt gerne daran zurück. 
 
Zur Autorin:
Sylvie Wolff, Jahrgang 1959, lebte und arbeitete als Bankkauffrau in Bonn, ehe es sie aufs Land zog. Inzwischen lebt die Hundenärrin mit Mann und Hund in Baden-Württemberg und schreibt Romane über Wölfe, Hunde und Menschen. „Die Stadtwölfin“ ist ihr erster Fantasy-Roman.
 © Bild und Text: Sylvie Wolff
 
 
Fazit:
Ein All-Age-Roman der süchtig macht. Eine romantische Liebesgeschichte, eine spannende und abenteuerliche Reise zu den wirklichen Wurzeln, Werwölfe und Gestaltenwandler treffen aufeinander. Eine absolute Leseempfehlung für alle die Gestaltenwandler und Werwölfe lieben. Ein wunderbarer Roman, der einen von Anfang an fesselt!

Danksagung:
Ich bedanke mich bei der Autorin Sylvie Wolff für die vielen liebevollen Gespräche und hoffe, dass wir diese auch in Zukunft weiter führen werden, und auch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar. Vielen lieben Dank Sylvie!

Meine Wertung:
 
5,0/5 Vögel

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