Mittwoch, 2. Mai 2012

[Rezension] Caitlin Moran - How to be a woman - Wie ich lernte eine Frau zu sein



Erschienen: 16. April 2012
Seitenzahl: 383 Seiten
Format: Broschiert
ISBN: 978-3550080029
Preis: 16,99 Euro
Verlag: ullstein







Klappentext:
Es ist verdammt schwer, eine Frau zu sein. Als Teenager kämpft Caitlin Moran mit unförmigen Damenbinden und schlechten Pornos, als Erwachsene scheitert sie grandios am Ideal der modernen Frau. Die hat Kind und Karriere, ist schön, schlank und komplett epiliert. Blödsinn, meint Caitlin Moran. Wir Frauen dürfen fett, faul und behaart sein, Hauptsache, wir haben Spaß, einen tragfähigen BH und die gleichen Rechte wie Männer. Alles, was ein Mann tun kann, darf eine Frau auch. Und gerne mit den Männern zusammen - denn Feminismus ohne Männer ist todlangweilig.

Zum Buch:
Das Cover ist recht schlicht in einem türkisblauen Hintergrund gehalten mit greller Pinker Schrift und den pinken Boxhandschuhen, was das Hauptthema des Buches aussagt ... Die Feministin ... Erinnert mich auch ein wenig an Charlotte Roche oder von Heinz Strunck`s Covern zu den ähnlichen Büchern. Zudem wenn man die Broschüre aufklappt im grellen pinken Hntergrund mit Bildern von Caitlin Moran. Was wirklich toll ausschaut.

Meine Meinung:
Anfangs habe ich mir sehr viel von diesem Buch erhofft. Denn ich dachte es wäre so in der Art von Feuchtgebiete, was es ja auch teilweise dann war, aber halt auch nur fast.
Es fallen viele vulgäre Wörter, was ich allerdings nun nicht so sonderlich schlimm fand, es kam halt immer auf die jeweilige Situation an, wo es Caitlin Moran gerade erzählt.
Zum Anfang des Buches wird viel aus der familiären Sicht erzählt und danach folgen immer wieder langatmige Erklärungen und andere Erläuterungen, die es mir schon schwer gemacht haben durchzuhalten.
Es sind auch teilweise ganz witzige Textzeilen zustande gekommen, wo ich auch sehr lachen mußte und die ich mir auch markiert habe, aber der Spaß war immer nur von kurzer Dauer.

Möchte zum Inhalt nun auch nicht mehr verraten ... ich bin schon etwas enttäuscht von diesem Buch, da die Originalfassung wohl echt ganz anders ist und es sich hier wohl nur um die schlechte Übersetzung dreht. Wer also der englischen Sprache gut bemessen ist, sollte vielleicht dieses Buch in der Originalsprache lesen.

Danksagung:
Trotzdem möchte ich mich noch bei dem Vorablesen-Team und beim ullstein Verlag bedanken, dass diese mir dieses Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben, auch wenn es mir nun leider nicht so gefallen hat.


 
Meine Wertung:

2,5/5 Vögel

© katis-buecherwelt